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"Vino" soll mit "Nura" umziehen

Rosige Zukunft für Luchse in der Schweiz.

Das Projekt Luchs-Umsiedlung Ostschweiz ist auf gutem Weg: Nach einem Weibchen ist nun im Kanton Freiburg ein Luchs-Männchen gefangen worden. Das Tier soll nach einer Zeit in Quarantäne zusammen mit der Lüchsin in die Ostschweiz umziehen.

Der Luchs, auf den Namen "Vino" getauft, war in der Nacht auf den 15. Feburar in der Gegend von Albeuve im Greyerzerland gefangen worden, wie das Freiburgische Amt für Jagd und Umwelt am Samstag (17.02.) mitteilte. Die Wildkatze hatte im September 1999 einen Sender erhalten, der ein Jahr lang funktionierte. In dieser Zeit hatte "Vino" keine Schafe gerissen.

Die Verantwortlichen des Umsiedlungsprojekts bezeichnen "Vino" als idealen Partner für "Nura". Das Luchsweibchen war am 8. Februar in der Region Schwarzenburg BE gefangen worden.

Beide Tiere sind nun in Quarantäne. Wann sie in der Ostschweiz frei gelassen werden, ist noch offen. In den Kantonen Bern, Waadt und Freiburg sollen in den nächsten Wochen weitere Luchse für die Umsiedlung in die Nordostschweiz gefangen werden. Alle Luchse werden mit Sender markiert und können laufend überwacht werden.

Mit dem Umsiedlungsprojekt sollen zur Bestandesgründung im Osten des Landes acht bis zwölf Luchse auf Zürcher und St. Galler Kantonsgebiet angesiedelt werden. Das Programm wird zum grössten Teil vom Bund finanziert. Die Luchse sollen am neuen Ort mithelfen, die Verbiss- und Schälschäden durch Rehe, Gämsen und Hirsche zu vermindern.

swissinfo und Agenturen

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