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120 neue Aids- Erkrankungen im ersten Halbjahr

Dank Kombinations-Therapie weniger Aids-Erkrankungen und -Tote. Keystone

In der Schweiz sind im ersten Halbjahr 2000 insgesamt 120 Aids- Erkrankungen gemeldet worden, zwölf davon im Juni. Betroffen sind 89 Männer und 31 Frauen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag (31.07.) in seinem Bulletin vermeldete.

Dieser Inhalt wurde am 31. Juli 2000 - 16:07 publiziert

Im ganzen Vorjahr belief sich die Zahl der gemeldeten neuen Fälle auf 264, davon 187 Männer und 77 Frauen.

Das Total der gemeldeten Aids-Fälle seit 1990 stieg - die neuesten Zahlen eingerechnet - auf 6'899 an. Betroffen waren 5'284 Männer und 1'615 Frauen.

16 Personen mit Aids starben im ersten Halbjahr 2000, und zwar zehn Männer und sechs Frauen. Im ganzen Vorjahr betrug die Zahl der Todesfälle 47. Aufgrund der Erhebung seit 1984 gab es laut BAG in der Schweiz bisher 4'951 Aidstote (männlich: 3'830, weiblich: 1'121).

Der Rückgang der neuen Aids-Erkrankungen wie auch der Sterbefälle seit 1995 sei vor allem durch die Anwendung hochwirksamer Kombinationstherapien bei HIV-positiven Personen im Vor-Aids-Stadium zu erklären, teilte das BAG mit.

Bei den Todesfällen merkt die Gesundheitsbehörde an, dass für die Zeit nach 1998 wegen Meldeverzügen wahrscheinlich erst knapp die Hälfte der Todesfälle erfasst sind.

243 positive HIV-Tests gemeldet

Bestätigungslabors meldeten laut BAG im ersten Halbjahr 243 positive HIV-Tests (männlich: 148, weiblich 93, unbekannt: zwei). Im ganzen Vorjahr waren es 603 gewesen (männlich: 377, weiblich: 216, unbekannt: zehn).

Seit 1985 ergibt sich damit laut BAG eine Gesamtzahl von 24'667 gemeldeten positiven HIV-Tests. (männlich: 15'117, weiblich: 6'928, unbekannt: 2'622). In den Personen mit positivem HIV-Test sind die an Aids erkrankten wie auch die als gestorben gemeldeten Menschen eingeschlossen.

swissinfo und Agenturen

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