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1789: Tell als Revolutionär im Ausland

Dieser Inhalt wurde am 07. Juli 2004 - 14:20 publiziert

Im Jahrhundert der Aufklärung wurde die Schweiz als kleines Land im Herzen Europas mit einem demokratischen System zum Gegenstand philosophischer und politischer Debatten. Die Revolutionäre, welche die französische Monarchie abschafften, und die Jakobiner sahen im Rütlischwur eine Parallele. Der Tyrannenmörder Tell legitimierte auch die Hinrichtung von Ludwig XVI auf der Guillotine.

1766 brachte der französische Schriftsteller Antoine-Marin Lemierre (1733-1793), Mitglied der Académie française, Wilhelm Tell auf die Bühne. Das Werk war als Lehrstück gedacht und zeigte Tell als Befreier vom Joch der Monarchie; es machte den Schweizer Nationalhelden in Frankreich zu einer populären Figur.

Dann folgte der Sprung über den Atlantik: Mit den revolutionären Idealen begann sich auch die Idee des Freiheitskämpfers in den englischen Kolonien Amerikas zu verbreiten. Als die amerikanische Revolution am 4. Juli 1776 in der Unabhängigkeits-Erklärung gipfelte, hatte der Urner Armbrustschütze in Amerika Fuss gefasst. Dass er mittlerweile in Filmen und Fernsehserien zu sehen ist zeigt, dass sich daran nicht viel geändert hat.

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