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1999: Erstmals mehr als eine Million Personal Computer verkauft

1999 sind erstmals in der Schweiz mehr als eine Million Personal Computer verkauft worden. Insgesamt sind in der Schweiz 4,3 Millionen Computer installiert, rund zwei Millionen davon an Arbeitsplätzen. Fast 70 Prozent der Arbeitsplätze verfügen über PC.

Dieser Inhalt wurde am 01. Februar 2000 - 12:02 publiziert

In der Schweiz wurden 1999 erstmals mehr als eine Million PCs verkauft. Ein PC kostete durchschnittlich 3'030 Franken. Insgesamt sind in der Schweiz 4,3 Millionen Computer installiert, rund zwei Millionen davon an Arbeitsplätzen. Damit sind fast sieben von zehn Arbeitsplätzen mit einem PC ausgerüstet.

Der PC-Absatz stieg 1999 im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent auf 1,033 Millionen Einheiten und übertraf damit erstmals die Millionenschwelle, wie dem am Dienstag (01.02.) in Glattbrugg (ZH) präsentierten PC-Marktreport Schweiz zu entnehmen ist.

Unter Berücksichtigung der in den Vorjahren entsorgten Geräte lässt sich gemäss diesem Bericht errechnen, dass Anfang 2000 in der Schweiz rund 4,3 Millionen PCs im Einsatz waren. Davon standen 1,6 Millionen Einheiten in privaten Haushalten, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. An den Arbeitsplätzen waren rund 2,0 Millionen PCs im Einsatz, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Geht man von drei Millionen Erwerbstätigen aus, bedeutet dies, dass 67 (im Vorjahr: 60) Prozent von ihnen am Arbeitsplatz einen Computer zur Verfügung haben. Bei den nicht zu den Arbeitsplatzgeräten gerechneten mobilen Systemen stieg die Stückzahl um 27,3 Prozent auf 700.000 Einheiten.

Wie dem 11. Weissbuch über den PC-Markt des Branchenkenners Robert Weiss weiter zu entnehmen ist, übte das Jahr-2000-Problem im vergangenen Jahr einen starken Einfluss auf das Marktgeschehen aus. Es wirkte sich trotzdem weit weniger gravierend aus als Anfang 1999 noch angenommen.

Sowohl der starke Zuwachs des Vorjahres im Business-Segment von 21,4 Prozent wie auch die drastische Abschwächung auf plus 7,6 Prozent im vergangenen Jahr seien auf die Jahr-2000-Problematik zurückzuführen: Viele Unternehmungen hätten bereits 1998 ihre älteren PC-Generationen durch die neusten Jahr-2000-sicheren Technologien ersetzt. Das mobile Segment sei von diesem Jahr-2000-Trubel scheinbar völlig verschont geblieben.

Im gesamten PC-Umfeld wurde der Umsatz um 1,8 Prozent auf 5,650 Billionen Franken gesteigert. Der durchschnittliche Preis eines PCs - Grundgerät mit Monitor, Tastatur und Betriebssystem ging auf 3'030 Franken zurück, verglichen mit 3'395 Franken im Vorjahr. Der Umsatz stieg gemäss dem Bericht um 2,0 Prozent auf 3,130 Billionen Franken.

Bei den mobilen Systemen erhöhte sich der Umsatz um 18,5 Prozent auf 786 Millionen Franken. Der Durchschnittspreis ging laut dem Bericht vor allem wegen kostengünstiger Einstiegsmodelle um 12,1 Prozent auf 3'910 Franken zurück, das Segment kam aber mit plus 34,9 Prozent (Vorjahr: 24,4 Prozent) auf das höchste Stückzahlenwachstum. Im Business-Segment ging der Umsatz um 1,5 Prozent auf 1,546 Billionen Franken zurück. Der Durchschnittspreis ermässigte sich um 8,5

Der Umsatz bei den PC-Displays lag bei 745 Millionen Franken, verglichen mit 589 Millionen Franken im Vorjahr. Insgesamt wurden 722'000 Einheiten (Vorjahr 657'000) abgesetzt. Der Durchschnittspreis stieg vor allem wegen des schnell wachsenden Anteils von teuren TFT-Flatscreens auf 1'035 (896) Franken. Der Gesamtumsatz bei den PC-Druckern stieg auf 470 (376) Millionen Franken. Insgesamt wurden 542'200 (484'500) Einheiten mit einem Durchschnittspreis von 867 (777) Franken abgesetzt. Der Preisanstieg wurde auf den wachsenden Anteil von teuren Farb-Lasern zurückgeführt.

SRI und Agenturen

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