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1999: Rekordjahr für die Glückskette

Gut 80 Mio. Franken sind 1999 in der Schweiz an die Glückskette, den karitativen Arm der SRG SSR idée suisse gespendet worden. Das ist das höchste Sammelergebnis im 53-jährigen Bestehen der Hilfsorganisation.

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2000 - 14:46 publiziert

Wie die Glückskette am Mittwoch (03.05.) mitteilte, wurden 80,3 Mio. Franken gespendet. Das bisherige Rekordergebnis von 1998 wurde um rund 25 Mio. Franken übertroffen. Die Glückskette setzte im vergangenen Jahr 57,8 Millionen Franken für 214 Projekte in 43 Ländern ein. Unterstützt wurden 44 Schweizer Hilfswerke.

1999 habe es eine ungewöhnliche Häufung von Katastrophen gegeben, heisst es weiter. Insgesamt lancierte die Glückskette acht Spendenaufrufe und Solidaritätskampagnen, so für das Erdbeben in Kolumbien, die Vertriebenen aus dem Kosovo, das Erdbeben in der Türkei und die Unwetterkatastrophen in Indien, Vietnam sowie Venezuela.

Gesammelt wurde auch für die Geschädigten der Lawinen- und Hochwasserkatastrophen in der Schweiz sowie dem Weihnachtssturm "Lothar".

Glückskette-Stiftungspräsident Guillaume Chenevière dankte gemäss Communiqué der Bevölkerung in der Schweiz, die sich in einem noch nie dagewesenen Ausmass solidarisch gezeigt habe. "Gemessen an der weltweiten Not handelt es sich aber nur um einen Tropfen auf einen heissen Stein", gab Chenevière auch zu bedenken.

44 Schweizer Hilfswerke beteiligt

Für die Umsetzung der Hilfe arbeitet die Glückskette mit erfahrenen Schweizer Hilfswerken zusammen, die vertraglich an Qualitätsnormen und Kontrollmechanismen gebunden sind. Insgesamt erhielten 44 Schweizer Hilfswerke Beiträge der Glückskette. Am meisten Gelder flossen in Projekte der Caritas Schweiz (12,5 Mio), des Schweiz. Roten Kreuz (8,2 Mio), des HEKS (5,4 Mio), des Schweiz. Arbeiterhilfswerks (2,7 Mio), von Medair (1,6 Mio), Ärzten ohne Grenzen (0,95 Mio), Enfants du Monde und Terre des hommes Lausanne (je 0,5 Mio).

swissinfo und Agenturen

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