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2000 war ein Hageljahr

Ein vom Hagelzug vom vergangenen Juni zerstörtes Schnittblumenfeld.

(Keystone)

Das Jahr 2000 geht als schadenreiches Hageljahr in die Schweizer Statistiken ein. Ein Rekordjahr war es aber nicht. Bei der "Schweizer Hagel" wurden insgesamt 15'600 Schadens-Meldungen eingereicht. Die Entschädigungs-Summe beläuft sich auf knapp 78 Mio. Franken.

In einem "gewöhnlichen" Schadenjahr beträgt die Schadensumme zwischen 30 bis 40 Mio. Franken. 1999 musste die Versicherung 95 Mio. Franken ausrichten, im Rekordjahr 1994 sogar 101 Millionen.

Mai, Juni, Juli

Die ersten schweren Gewitter des vergangenen Jahrs wurden im Mai registriert. Am 11. Mai suchte ein Hagelzug vor allem den Kanton Freiburg, das Seeland und die Kantone Neuenburg und Jura heim.

Im Juni sorgten vor allem am 5. und am 13. zwei Gewitterzüge für beträchtliche Schäden. In der ersten Monatshälfte hagelte es jeden Tag irgendwo. Verheerende Schäden brachte der 3. Juli, als sich eine 50-70 Kilometer breite Hagelfront von Lausanne bis nach Liechtenstein wälzte.

Grosse Schäden an Kulturen verursachten weiter die starken Regenfälle des Monats Oktober im Wallis und im Tessin. Weil aber wenige Schäden durch die Hagelversicherung gedeckt werden musste, betrug die Entschädigungs-Summe für die Schweizer Hagel aber nur rund 1,5 Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen


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