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26 Prozent mehr Reingewinn für ABB im ersten Quartal

Der weltweit tätige Technologiekonzern ABB hat im ersten Quartal 2000 den Reingewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum von 1999 um 26 Prozent auf 381 Millionen Dollar gesteigert. Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 5,192 Mrd. Dollar.

Dieser Inhalt wurde am 17. April 2000 - 12:15 publiziert

Der weltweit tätige Technologiekonzern ABB hat nach eigenen Angaben eines der stärksten Quartalsergebnisse seiner Geschichte erzielt. Der Reingewinn wurde trotz rückläufigem Umsatz um gut einen Viertel gesteigert. Fürs ganze Jahr wird eine weitere Resultatverbesserung erwartet.

ABB steigerte im ersten Quartal 2000 den Reingewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum 1999 um 26 Prozent auf 381 Mio. Dollar. Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 5,192 Mrd. Dollar, wie der schwedisch-schweizerische Konzern am Montag (17.04.) in Zürich mitteilte; noch nicht berücksichtigt sind dabei der Verkauf des Nukleargeschäfts und des 50-Prozent-Anteils an ABB Alstom Power, die voraussichtlich im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

Der Auftragseingang stieg um fünf Prozent auf 7,156 Mrd. Dollar und erreichte damit Rekordhöhe. Der Betriebserfolg nach Abschreibungen wuchs um zehn Prozent auf 583 Mio. Dollar. Die Betriebsmarge verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 11,2 Prozent. Die Eigenkapitalrendite belief sich auf 27,8 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sank weltweit um fünf Prozent auf 163'528.

Der Quartalsabschluss zeigt laut Konzernchef Göran Lindahl, wie sich die Verschiebung des Konzerns von der Elektrotechnik in Richtung Wissen, Hochtechnologie, Service und industrielle Informationstechnologie (IT) auszahlt, wie es in der Mitteilung heisst. Es seien bedeutende Schritte gemacht worden, um aus ABB "ein äusserst effizientes Unternehmen mit einer geringeren Ausrichtung auf Kapital intensive Aktivitäten zu machen", wurde Lindahl weiter zitiert.

Um das volle Potential auszuschöpfen, könne ABB aber noch viel mehr tun. Das Wachstum in industrieller IT und im E-Business werde vorangetrieben. Insgesamt plant ABB für dieses und nächstes Jahr Investitionen von mindestes einer Milliarde Dollar in diesen und verwandten Bereichen.

Der Quartalsabschluss von ABB zeigte einen deutlich höheren Betriebserfolg in den Sparten Gebäudetechnik und Stromverteilung sowie Verbesserungen in praktisch allen andern Sparten. Im laufenden Jahr kann ABB laut Lindahl "fast überall auf der Welt vom Wirtschaftswachstum profitieren". Die meisten Konzernsparten erhielten mehr Aufträge, vor allem der Bereich Öl, Gas und Petrochemie mit einem Plus von 50 Prozent.

Zuwächse wurden auch bei Automatisierungssystemen sowie bei Standardprodukten der Gebäudetechnik verzeichnet. Dies seien typische Frühindikatoren und bestätigten die erwartete Konjunkturbelebung. Die Ergebnisse sollten im Lauf des Jahres verbessert werden. Für das ganze Jahr wird mit weiterem Volumenwachstum gerechnet.

Der Ertrag sollte gemäss Mitteilung im Vorjahresvergleich weiter steigen, auch bei Herausrechnung des Kapitalgewinns aus der Gründung von ABB Alstom Power im vergangenen Jahr. ABB strebe bis 2003 durchschnittliches jährliches Wachstum von sechs bis sieben Prozent an, ferner eine Betriebsmarge von zwölf Prozent im Jahre 2003.

swissinfo und Agenturen

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