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30 Jahre Berner Konvention

Seit 30 Jahren schützt der Europarat in einem Übereinkommen, der so genannten Berner Konvention, wilde Pflanzen und Tiere sowie ihre natürlichen Lebensräume in Europa. Zur Feier des Jubiläums treffen sich die Vertragsparteien vom 23. bis 26. November in Bern.

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2009 - 14:15 publiziert

Die Konvention sei nicht bloss eine "Liebeserklärung" an Tiere und Pflanzen, sagte Bundesrat Moritz Leuenberger zur Eröffnung der Sitzung des Ständigen Ausschusses der Konvention in Bern.

Sie sei vielmehr ein Bollwerk für die nachhaltige Entwicklung, die Werte verteidige, die keinen bezahlbaren Preis hätten. "Das Leben wäre weniger schön, weniger spannend, ohne den Flug der Schwalben, den Blick des Wolfes aus dem Unterholz", sagte Leuenberger.

Nach Meinung des Vorstehers des Departements für Umwelt, Verkehr, Kommunikation und Energie (UVEK) hat der Europarat mit der Verabschiedung der Berner Konvention vor 30 Jahren die Intelligenz gehabt, seine Aktivitäten im Umweltschutz zu verstärken.

"Er hat vorausgeahnt, dass die Entwicklung unseres Planeten nicht nur von der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung abhängt, sondern dass er auch der Natur erlauben muss, der Ausbeutung durch den Menschen Stand zu halten", sagte Leuenberger.

18 Mitgliedsstaaten des Europarats hatten die Konvention am 19. September 1979 im Berner Rathaus verabschiedet. Zwei Jahre später trat das Abkommen in Kraft, unter anderem in der Schweiz. Bis heute haben 50 Staaten, darunter auch vier afrikanische Länder, die Konvention ratifiziert.

swissinfo.ch und Agenturen

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