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SWI swissinfo.ch ist der internationale Dienst der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR. Er bietet unabhängige Berichterstattung über die Schweiz. SWI swissinfo.ch erreicht mit zehn Sprachen potenziell knapp 75% der weltweiten Internet-Community.

  1. Wer ist SWI swissinfo.chExterner Link
  2. Geschäftsleitung und ChefredaktionExterner Link
  3. Journalistische Grundsätze – VerantwortungExterner Link
  4. KorrekturenExterner Link
  5. Externe RechenschaftspflichtExterner Link
  6. Professionalität – Beschäftigung, Personalfürsorge, VielfaltExterner Link
  7. Zehn Sprachen, drei RollenExterner Link
  8. Auslandschweizerinnen und AuslandschweizerExterner Link
  9. PartnerschaftenExterner Link

1. Wer ist SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch ist ein Online-Dienst für News und Informationen, gegründet 1999. Er ist der Nachfolger von Schweizer Radio International (SRI), das 1935 als Schweizer Kurzwellendienst begann. Während des Zweiten Weltkriegs war dieser für die rund 200'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer oft die einzige Verbindung zur Heimat. Während des Krieges und eines Grossteils des 20. Jahrhunderts unterstrichen die Kurzwellen-Sendungen auch die Neutralität der Schweiz und die demokratischen Positionen des Landes.

Im Rahmen seiner Leistungsvereinbarung mit dem Bundesrat bietet SWI swissinfo.ch unabhängige Berichterstattung über Schweizer Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Zusätzlich berichtet die Online-Plattform über Themen, die besonders für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer relevant sind, um mit ihnen in Dialog zu treten und sie bei der Ausübung ihrer politischen Rechte in der Schweiz zu unterstützen.

Einen speziellen Fokus legen wir auf das Schweizer System der direkten Demokratie, die Schweizer Aussenpolitik, Spitzenforschung, multinationale Unternehmen und Entwicklungen, die vom internationalen Genf ausgehen. Einordnungen sind entscheidend, damit die Geschichten auch über die Grenzen der Schweiz hinaus verstanden werden. Auch die Expertenanalyse wichtiger internationaler Ereignisse macht einen bedeutenden Teil der Berichterstattung aus.

Jahresbericht 2020

Verpflichtung – Bundesgesetz über Radio und Fernsehen und SRG-Konzession

SWI swissinfo.ch muss sich an das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG) und die SRG-KonzessionExterner Link halten. Daher muss die Berichterstattung die Meinungs- und Kulturvielfalt abbilden und unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen sein.

Die SRG ist kein Staatsbetrieb, sondern ein privater Verein, dem vier Regionalgesellschaften angehören, welche die Sprachregionen der Schweiz vertreten. Gemeinsam zählen sie mehr als 23'000 Mitglieder.

Finanzierung

Die SRG wird zum grössten Teil durch Gebührengelder finanziert, die alle Schweizer Haushalte und Unternehmen bezahlen müssen. SWI swissinfo.ch finanziert sich zu 50% aus den Gebührengeldern und zu 50% aus Bundesgeldern, verwaltet durch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom).

Internationales Mandat

SWI swissinfo.ch ist einer von vier News- und TV-Kanälen mit dem Auftrag, einen Dienst für ein ausländisches Publikum anzubieten. Die anderen sind: tvsvizzera.itExterner Link, TV5 MondeExterner Link und 3SatExterner Link.

Leistungsvereinbarung mit der SRG über das Informationsangebot für das Ausland, 2021-2022Externer Link


2. Geschäftsleitung und Chefredaktion

Larissa M. Bieler
Direktorin und Chefredaktorin
larissa.bieler[at]swissinfo.ch 

Peter Zschaler 
Stv. Direktor und Leiter Finanzen und Controlling
peter.zschaler[at]swissinfo.ch 

Hubert Zumwald
Leiter Informationstechnologie
hubert.zumwald[at]swissinfo.ch

Maryline Cerf
Leiterin Personalwesen
maryline.cerf[at]swissinfo.ch 

Ladina Luppi da Silva 
Leiterin Marketing und Partnerschaften
ladina.luppi[at]swissinfo.ch

Reto Gysi von Wartburg
Stv. Chefredaktor
reto.gysi[at]swissinfo.ch 

Dale Bechtel
Leitender Redaktor, Formate
dale.bechtel[at]swissinfo.ch 

Veronica De Vore 
Leitende Redaktorin, Zielgruppen und Engagement
veronica.devore[at]swissinfo.ch 

Marc Leutenegger
Leiter Redaktion Schweiz
marc.leutenegger[at]swissinfo.ch 


3. Journalistische Grundsätze – Verantwortung

Glaubwürdigkeit

SWI swissinfo.ch setzt sich für einen glaubwürdigen Journalismus und gegen Fake News ein. SWI swissinfo.ch ist nach den Standards der Journalism Trust Initiative (JTI) für transparenten und professionellen Journalismus zertifiziert.

Das Zertifikat ist mehr als ein Qualitätslabel. Es ermöglicht allen Medienorganisationen, ihre redaktionellen Prozesse auf deren Zuverlässigkeit und Transparenz zu prüfen und die Resultate offenzulegen. Dies macht es möglich, rasch als vertrauenswürdige Quelle von Menschen wie Maschinen identifiziert zu werden.  

Ausgewogenheit

Alle relevanten Meinungen werden bei der Auswahl der Quellen berücksichtigt. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen in die Lage versetzt werden, sich aufgrund der vermittelten Fakten und Meinungen informiert eine eigene Meinung bilden zu können. Bei Beiträgen, die in einem thematischen Zusammenhang mit Wahlen oder Abstimmungen stehen, kommen erhöhte Sorgfaltspflichten zuteil.

Transparenz

Damit sich die Nutzerinnen und Nutzer eine eigene Meinung bilden können, weist SWI swissinfo.ch nicht nur die Vor- und Nachnamen der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus, sondern auch deren Funktionen und Interessenbindungen. Gründe für eine Anonymisierung müssen berechtigt, erklärt und somit nachvollziehbar sein, sonst verzichtet SWI swissinfo.ch darauf. Verboten ist die direkte Verwendung von Quellen, die sich gegenüber der Journalistin oder dem Journalisten nicht zu erkennen geben. Allfällige Interessenbindungen der SWI-Autorinnen und -Autoren werden mit einer Transparenz-Box ausgewiesen.

Voraussetzung für die Publikation von Nachrichten sind in der Regel zwei gleichlautende, voneinander unabhängige Quellen oder die Nennung des direkten Ursprungs der Nachricht (Originalquelle). Die Glaubwürdigkeit der Quellen und deren Informationen müssen in jedem Fall verifizierbar sein. Der Journalist, die Journalistin gibt sich als solche zu erkennen. Gemäss Datenschutzvorschriften darf ein Gespräch nur dann aufgezeichnet werden, wenn der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin vorher einwilligt.

Sachgerechtigkeit

Die journalistische Arbeit von SWI swissinfo.ch basiert auf den "Erklärungen und Richtlinien der Rechte und Pflichten der Journalisten"Externer Link des Schweizerischen Presserats. Diese legen die Verantwortlichkeiten in Bezug auf Wahrhaftigkeit, Transparenz, Sachkenntnis, Überprüfung, Angemessenheit, Fairness und Unparteilichkeit fest. Diese Werte gelten auch in unseren individuellen und offiziellen Aussagen in den sozialen Medien, sei es auf offiziellen Plattformen von SWI swissinfo.ch, oder auf privaten Seiten oder Feeds von Journalistinnen und Journalisten.

Gendergerechtigkeit

Wir legen in unserer Berichterstattung in Text, Ton und Bild ein besonderes Augenmerk auf die paritätische Vertretung der Frauen und Männer, die zu Wort kommen, und zwar in allen Bereichen.

(Die vollständigen redaktionellen Richtlinien und Grundsätze von SWI swissinfo.ch finden Sie hierExterner Link)


4. Korrekturen

Eine rasche Korrektur ist zentral. Inhaltliche Korrekturen werden korrigiert und in einer Box im Artikel ausgewiesen. Sprachliche Korrekturen (falsche Schreibweisen etc.) werden direkt im Beitrag vorgenommen; eine explizite Richtigstellung ist nicht erforderlich. Wenn Fehler in Beiträgen in den sozialen Medien von Nutzerinnen und Nutzern offengelegt werden, ist darauf rasch zu reagieren und in einer sachlichen Antwort Transparenz herzustellen.

Wird der Rückzug oder die Löschung eines Beitrags gefordert, kann via Chefredaktion der Rechtsdienst der SRG eingeschaltet werden.

Kontaktieren Sie unsere Redaktion: german[at]swissinfo.chExterner Link.


5. Externe Rechenschaftspflicht

a. Ausschuss SWI swissinfo.ch

Der wird durch den Verwaltungsrat SRG SSR ernannt und koordiniert für diesen verschiedene Geschäfte und gibt Empfehlungen ab. Zusammen mit dem Bund bereitet der Ausschuss die Leistungsvereinbarung vor und erarbeitet Vorschläge zu deren Anpassung, empfiehlt Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Direktorin oder des Direktors in Zusammenarbeit mit dem Generaldirektor und kann Anträge zur Veränderung des Studiostandorts stellen.

Der Ausschuss verabschiedet den jährlichen Bericht zu Qualität und Service public zu Handen des Verwaltungsrat SRG SSR und legt die Angebotskonzepte fest. Gemäss den Angebotskonzepten und des vom Verwaltungsrat SRG SSR beschlossenen Zahlungsrahmens verteilt er die Mittel und wählt die Mitglieder des Publikumsrats.

Mitglieder:

Alice Šáchová-Kleisli (Vorsitzende)

Sabine Süsstrunk

Vincent Augustin

b. Publikumsrat

Gemäss Statuten von SWI swissinfo.ch stellt der Publikumsrat einen engen Kontakt zwischen den Programmverantwortlichen und dem Publikum sicher. Er berät die Verantwortlichen in allen Fragen des Programms und begleitet und unterstützt die Programmarbeiten durch Feststellungen, Vorschläge und Anregungen. Regelmässig beurteilt er die Entwicklung, die Ausgestaltung und den Erfolg des Auslandauftrags mit Blick auf Qualität, Relevanz, Vielfalt und Einzigartigkeit.

  • Marcel Stutz (Präsident) 
    Ehemaliger Schweizer Botschafter
    Muttersprache: Deutsch
  • Marina Karlin (Vizepräsidentin) 
    Direktorin des Monatsmagazins "Russian Switzerland"
    Herausgeberin und Journalistin
    Muttersprache: Russisch
  • Chok Woo
    Ingenieur und Manager
    Muttersprache: Chinesisch
  • Cinzia Dal Zotto
    Professorin an der Universität Neuenburg
    Muttersprache: Italienisch
  • Rose Wettstein 
    Englisch-, Medien- und Informatik-Lehrerin an der Sekundarschule
    Muttersprache: Englisch 

c. Ombudsstelle SWI swissinfo.ch

Die vermittelt zwischen dem Publikum sowie von Medienberichten betroffenen Personen und Institutionen und den Redaktionen des Angebots von SWI swissinfo.ch. Die Ombudsstelle behandelt Beanstandungen gegen publizierte redaktionelle Inhalte wegen Verletzung der inhaltlichen Grundsätze nach den Art. 4-6 Bundesgesetz über Radio und Fernsehen, prüft sie und bemüht sich als Vermittlerin um eine einvernehmliche Lösung. Jedermann kann auf SWI swissinfo.ch publizierte redaktionelle Inhalte beanstanden. Die Beanstandung ist schriftlich einzureichen. In einer kurzen Begründung ist anzugeben, in welcher Hinsicht der gerügte redaktionelle Inhalt mangelhaft sein soll.

Kontakt und weitere Informationen:
Sylvia Egli von Matt, Ombudsfrau
swissinfo-ombudsstelle[at]bluewin.ch 


6. Professionalität – Beschäftigung, Personalfürsorge, Vielfalt

Beschäftigung

2019 waren 43% der 6000 Beschäftigten der SRG Frauen. Im Kader betrug der Frauenanteil 30%. Das Ziel der SRG war, den Frauenanteil im Kader bis 2020 auf 30% zu erhöhen. Bei SWI swissinfo.ch machen Frauen 40% der Geschäftsleitung und etwa 40% der Redaktionsleitungen aus. 57% der SRG-Mitarbeitenden arbeiten Teilzeit (Kader: 17%). Um den Teilzeitanteil im Kader zu erhöhen, fördert die SRG bei jeder Neubesetzung Teilzeitpensen.

Lohn

Seit 2013 beteiligt sich die SRG am Lohngleichheitsdialog des Bundes. 2019 waren die Löhne der Frauen 2,7% tiefer als jene der Männer. Zusammen mit dem Sozialpartner Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) ergreift die SRG Massnahmen, um die Unterschiede weiter zu reduzieren.

Aus- und Weiterbildung

Etwa 50 Stagiaires jährlich durchlaufen bei der SRG während 12 bis 24 Monaten ein Trainee-Programm mit Schwerpunkt journalistische Ausbildung "On the job". Zudem werden jedes Jahr 200 ein- bis sechsmonatige Kurz-Stages für junge Berufsleute angeboten. Die SRG unterstützt auch journalistische Lehrgänge in der DeutschschweizExterner Link und in der französischsprachigen Westschweiz (CFJMExterner Link, AJMExterner Link) und organisiert Journalismus-Kurse in der italienischsprachigen Schweiz. Wie die SRG bietet auch SWI swissinfo.ch gezielte Schulungs- und Entwicklungskurse, Job Enrichment und Austauschprogramme zur Weiterentwicklung des Personals und zur Förderung der Karriere der Mitarbeitenden an.

Personalfürsorge

Die SRG und damit auch SWI swissinfo.ch unterstützen und fördern – wo möglich – mobiles, ortsunabhängiges Arbeiten. Mitarbeiterinnen steht ein Mutterschaftsurlaub von 18 Wochen zu, Mitarbeitern wird ein vierwöchiger Vaterschaftsurlaub gewährt. Mitarbeitende können in der Regel Beiträge für die ausserfamiliäre Betreuung ihrer Kinder beantragen. Unterstützt durch ein professionelles Gesundheitsmanagement, bietet SWI swissinfo.ch vielfältige Aktivitäten und Angebote an, die teilweise in Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitskommissionen und Sportclubs entstehen.

Vielfalt

2019 schuf die SRG, mit der aktiven Beteiligung von SWI swissinfo.ch, ein "Diversity Board". Dessen Mitglieder wurden damit beauftragt, eine umfassende Richtlinie auszuarbeiten, die viele Faktoren wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Alter berücksichtigt sowie nationale oder internationale Standards als Referenz verwendet.


7. Zehn Sprachen, drei Rollen

Die Nationalsprachen, Deutsch, Französisch und Italienisch, sind in einer Redaktion zusammengefasst. Die Aufgabe der "Redaktion Schweiz" ist die Erstellung von kompetenten Berichten über nationale Politik und gesellschaftliche Fragen.

Das Journalistenteam der englischsprachigen Redaktion konzentriert sich auf Artikel, welche die Rolle der Schweiz in der Welt hervorheben, sei es als Finanzplatz oder als wichtige Akteurin in allen Bereichen, von Arzneimitteln bis hin zu Rohstoffen, oder ihr einzigartiges duales Bildungssystem, das auch zu einem Exportgut geworden ist. Die englischsprachige Redaktion produziert an ihrem Newsdesk auch mehrere Artikel pro Tag.

Die Sprachdienste, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch und Japanisch, wählen die in einer Schweizer Landessprache oder in Englisch produzierten Artikel aus, die für ihre Zielregionen am relevantesten sind. Sie erklären die Inhalte kulturspezifisch und stellen diese in einen regionalen Kontext, so dass sie etwa in Buenos Aires oder Tokio verstanden werden. Diese Redaktionen berichten auch über die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Ländern und Menschen in ihren Sprachregionen.


8. Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Das publizistische Angebot von SWI swissinfo.ch soll eine engere Bindung zwischen den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern und ihrer Heimat ermöglichen. Aus historischen Gründen ist SWI – früher Kurzwellendienst und später Schweizer Radio International – besonders eng mit der Auslandschweizer-OrganisationExterner Link (ASO) verbunden. Beide setzen sich für die Belange der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ein.

Neben seiner regelmässigen redaktionellen Berichterstattung liefert SWI swissinfo.ch täglich News und auf die Auslandgemeinschaft zugeschnittene Informationen auf der interaktiven App "SWI Plus" (iOSExterner Link, AndroidExterner Link). 2020 lebten 776'300 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.


9. Partnerschaften

Sie suchen nach einem passenden Medienpartner? Sie veranstalten eine Konferenz, einen Event oder ein Podiumsgespräch, die einerseits ein Thema behandeln, das über die Landesgrenzen hinaus von Interesse ist, und Sie sind andererseits an einem geeigneten Medienpartner interessiert? Stellen Sie uns Ihr Projekt vor!

Hier ein Auszug von bestehenden SWI-swissinfo.ch-PartnerschaftenExterner Link.

Weltweite Rundfunk-Partner:

Radio Canada InternationalExterner Link

Radio Romania InternationalExterner Link

Radio Prague InternationalExterner Link

Polskie RadioExterner Link

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Jahresbericht SWI swissinfo.ch 2021

swissinfo.ch

Liebe Freundinnen und Freunde von SWI swissinfo.ch, liebe Interessierte im Ausland, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Dieser Inhalt wurde am 12. Mai 2022 - 13:00 publiziert

Seit Jahrzenten berichtet SWI swissinfo.ch als digitales SRG-Angebot aus der Schweiz und ordnet deren Entwicklungen und Entscheide in einen internationalen Kontext ein – dies tun wir für all diejenigen im Ausland, die sich für die Rolle der Schweiz interessieren. Journalistisch unabhängig, differenziert und multiperspektivisch bietet SWI Hintergründe und Expertise zu laufenden globalen Debatten.

Mit acht ausgewählten Debatten blicken wir auf das Jahr 2021 zurück auf die Themen, die international auf unserer Plattform zu reden gaben und die unsere Nutzer:innen bewegt haben. Und wir sind sicher, dass diese Themen uns auch in den kommenden 12 Monaten beschäftigen werden. Doch dazu mehr im zweiten Teil dieses Berichts.

Zuvor aber ein anderes, wichtiges Thema, für das sich swissinfo.ch 2021 engagiert hat: Initiativen gegen Desinformation und Fake News verlangen nach einer engen Zusammenarbeit von Journalistinnen und Journalisten auf internationaler Ebene. SWI swissinfo.ch hat deshalb 2021 die Kooperationen mit europäischen Service-Public-Medien gestärkt.

Teil 1: Stärkere Zusammenarbeit mit europäischen Service-Public-Medien

Als internationaler Service-Public ist für SWI die European Broadcast Union (EBU)Externer Link in Genf ein zentraler Partner. Im 2021 konnten wir die Zusammenarbeit mit anderen öffentlich-rechtlichen Medien in Europa dank dem neuen Projekt "A European Perspective" der EBU stärken. Über eine gemeinsame technische Infrastruktur mit automatischer Übersetzung haben wir Zugriff auf Inhalte unserer europäischen Partner-Medien und tauschen gegenseitig Inhalte aus.

Wir erreichen durch diesen Austausch mehr Menschen mit Information aus der Schweiz: Diese Kooperation und gegenseitige Distribution erweiterten die Reichweite und Sichtbarkeit unserer Inhalte in andere europäische Länder. Das stärkt nicht nur die europaweite Zusammenarbeit von Journalistinnen und Journalisten, sondern gemeinsam bilden die Service-Public-Medien ein Gegengewicht gegen Desinformation. Die erste Testphase ist Ende Februar 2022 abgeschlossen.

Die Sichtbarkeit und Reichweite öffentlich-rechtlicher Medien im Allgemeinen, und aus vertrauenswürdigen, verlässlichen Quellen im Speziellen, stehen zunehmend in Konkurrenz zu Fake News. Damit Menschen wie Maschinen diese rasch identifizieren und unterscheiden können, lancierte Reporter ohne Grenzen Externer Link2019 die Journalism Trust Initiative für journalistische Standards.

Das Qualitätslabel wurde SWI swissinfo.ch nach dem dreistufigen Verfahren im August 2021 vergeben. Von vielen Medienhäusern angewandt, hat auch dieses Label das Potential zum effektiven und effizienten Hebel gegen Desinformation und für mehr Raum und Sichtbarkeit für den internationalen Qualitätsjournalismus. 

Im letzten Quartal 2021 wurde SWI swissinfo.ch zudem auf Initiative des SRG-Generaldirektors Gilles Marchand in die DG8 aufgenommenExterner Link. Das internationale Netzwerk macht sich stark für die journalistische Unabhängigkeit, den Kampf gegen Desinformation, die weltweite Zugänglichkeit von Informationen, den Schutz von Medienschaffenden und lanciert Weiterentwicklungsprojekte im Bereich der Digitalisierung. Die Zusammenarbeit mit den internationalen Akteuren wird gestärkt, während sie zur internationalen Ausstrahlung der Schweiz beiträgt.

Zu guter Letzt haben wir 2021 die mehrsprachigen Debatten eingeführt. Ein journalistisches Produkt mit viel Potential für die Zukunft: Leserinnen und Leser aus aller Welt können in einer der zehn Sprachen, die SWI swissinfo.ch anbietet, an Debatten teilnehmen. Alle Beiträge unserer Nutzer:innen werden automatisch in die bevorzugte Sprache übersetzt und unser internationales Publikum näher zusammengebracht.

Teil 2: Schweizer Themen, die auch 2022 die Welt bewegen werden

Die folgenden ausgewählten Themen bekamen teilweise bis weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit. Es waren Themen, die swissinfo.ch seit Beginn begleiten und solche, in denen die Schweiz noch nicht lange international von sich reden macht. Beginnen wir mit dem Naheliegendsten:

Die Schweiz und Covid-19
Im internationalen Vergleich schossen die Fallzahlen in der Schweiz mehrmals in die Höhe, womit dieses kleine Land, das ansonsten gerne übersehen wird, die Aufmerksamkeit auf sich zog. Eine der vieldiskutiertesten offenen Fragen ist im Moment, ob auch die Hospitalisationen, respektive die Belegung der Intensivstationen, massiv zunehmen werden, und ob deshalb erneut einschneidende Massnahmen nötig würden.

Ergänzend zu unserem LeistungsauftragExterner Link erhält unsere Corona-Berichterstattung auch in der Schweiz eine relativ grosse Beachtung. Hier scheint SWI swissinfo.ch eine Lücke zu füllen – insbesondere für fremdsprachige Einwohner:innen.

Im vergangenen Jahr hielten im Speziellen folgende vier Artikel von uns über die Landesgrenzen hinaus eine überdurchschnittlich grosse Resonanz (das Listicle wird darunter weitergeführt): 

Aus unserer Erfahrung der vergangenen zwei Jahren vermuten wir, dass das Ausland 2022 unter anderem folgende Schweizer Aspekte zur Pandemie aufmerksamer mitverfolgen wird:

👉 Allfällige direktdemokratische Entscheidungen mit Corona-Bezug

👉 Forschungsergebnisse aus Institutionen (u.a. Hochschulen) und Wirtschaft (u.a. Pharma)

👉 Alle möglichen Abweichungen zu den globalen Pandemie-Trends

Die Schweizer Archäologie
Die internationale Fachwelt reibt sich immer wieder die Augen, wenn in der Schweiz Gegenstände aus dem Mittelalter oder aus noch früherer Zeit entdeckt werden. Diese zwei Funde sorgten 2021 für Furore:

Es ist nicht absehbar, ob, wann und wo, in der Schweiz 2022 neue Objekte oder sogar Siedlungen entdeckt werden. Die Funde aus dem vergangenen Jahr deuten jedoch darauf hin, dass die Schweiz auch künftig hierzu international zu reden geben wird:

👉 An gewissen bekannten Fundorten werden weitere Objekte entdeckt

👉 Die Technologie, die zu neuen Funden führt, wird immer ausgefeilter

Die Schweiz und das Kunsthaus Zürich

Wir beobachten, dass Debatten stetig intensiver geführt werden. Ein Beispiel dafür ist jene über die Kunstsammlung Bührle im letzten Sommer, die im Herbst über die Grenze ins nahe und ferne Ausland zu reden gab. Auf ihrem Weg wuchs sie zu einem komplexen Diskurs an, darüber, wie generell mit Raubkunst umzugehen sei, woraus wir einen umfassenden Beitrag in mehreren Sprachen zur Sammlung Bührle schufen. Überdies publizierten wir eine Einordnung über die kuratorische Zukunft des Kunsthauses und dessen Erweiterungsbau durch den Stararchitekten David Chipperfield:

Kurz vor dem Jahreswechsel ist in der Frankfurter Allgemeine Zeitung ein Kommentar erschienen, der darauf hindeutet, dass das Kunsthaus Zürich wegen dem Umgang mit der Sammlung Bührle auch 2022 zu reden geben wird.

👉 FAZ: Die Sammlung des Waffenhändlers Bührle im Kunsthaus Zürich sorgt für immer schärfere KritikExterner Link

Die Schweiz und die Sterbehilfe
Ausländische Medien berichten regelmässig über die Haltung der Schweiz gegenüber der Sterbehilfe. Und beurteilen diese, je nach Kulturkreis, ganz unterschiedlich: von liberal bis zynisch.

Die Diskussion zur Sterbehilfe löst besonders bei Japanisch sprechenden Menschen viel Echo aus. Kaoru Uda widmet sich diesem Thema und ihr Beitrag vom Januar 2021 verzeichnete eine Verweildauer unserer Leser:innen von insgesamt zwanzigtausend Stunden. Der Artikel wurde in zehn Sprachen übersetzt.

Diese und weitere Fragen, werden uns auch künftig auf Trab halten:

 👉 Ein Mann aus Japan reist in die Schweiz, um zu sterben. Wir haben ihn bei seiner letzten Reise begleitet.

Die Schweiz und der Klimawandel
Alternierend mit den Corona-Wellen wird auch im Jahr 2022 wieder vermehrt die Klimakrise in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. In der internationalen Reflektion wird die Rolle der Schweiz vor allem auf drei Ebenen beobachtet:

👉 Die klimatischen Veränderungen im Alpenraum

👉 Die Haltungen und Entscheidungen auf politischer Ebene

👉 Aufschlussreiche Resultate aus der Schweizer Forschungslandschaft

Zu Ersterem wurde letztes Jahr dieser Artikel von unserem Klima-Spezialisten Luigi JorioExterner Link von einem Indischen Think-Tank verlinktExterner Link.

Die Schweiz als Klima-Forschungsstandort wird 2022 insbesondere auch wegen Sonia Seneviratne Beachtung finden. 

Die Schweiz und das Internationale Genf
Aktuell zeichnet sich 2022 in Genf kein so grosser Gipfel ab, wie es im vergangenen Jahr der Austausch zwischen Biden und Putin darstellte. Ihr Treffen war für uns eine gute Gelegenheit, um die Bedeutung unseres Schwerpunktes International GenevaExterner Link herauszustreichen.

Oft sind jedoch die Nebenschauplätze und das stete Wirken im Internationalen Genf sowieso viel interessanter. Neben anderen Ereignissen bleiben für uns folgende Themen auch künftig im Fokus:

👉 Die WHO wegen Covid-19 und Umsetzung von Reformen

👉 Das IKRK wird mit Mirjana Spoljaric Egger erstmals von einer Frau präsidiert (ab Sept. 2022)

👉 UN-Menschenrechtsrat (u.a. mit Bericht zu Äthiopien und anstehendem Besuch von möglichen Arbeitslagern in China)

Die Schweiz und Kryptotechnologien
Im Themenfeld Fintech stiessen letztes Jahr, neben vielen anderen, nachfolgende zwei Beiträge von uns auf internationale Resonanz:

Es ist kein Zufall, dass wir solche Artikel manchmal einzig in Englisch publizieren. Zum einen ist dies die Muttersprache unseres Fintech-Spezialisten, Matthew AllenExterner Link. Zum anderen wird der Grossteil der internationalen Debatten zu Kryptotechnologien und Fintech in Englisch geführt.

Auch im Jahr 2022 und darüber hinaus wird die Schweiz zu folgenden Themen international zu reden geben:

👉 Weil die Schweizer Post 2021 sehr erfolgreich eine Krypto-Briefmarke lancierte, werden 2022 weitere Schweizer Unternehmen auf den NFT-Zug aufspringen

👉 Nachdem die SIX Digital Exchange im Jahr 2021 von der Aufsichtsbehörde grünes Licht erhalten hat, wird sie 2022 den Aufbau des digitalen finanziellen Ökosystems in der Schweiz vorantreiben

👉 Weitere Organisationen und Firmen möchten ab dem Jahr 2022 die Bewilligung für dezentralisierte Finanzprojekte erhalten

Die Schweiz und das Weltall

Die robotische Erforschung des Mars ist bereits weit fortgeschritten und die europäische ExoMars-Mission wird weitere Bausteine zu diesem Ziel beisteuern. Leider wird der Start nicht 2022 stattfinden, da dieser Rover auf eine russische Rakete und einen russischen Lander angewiesen war und die Zusammenarbeit mit Russland aufgrund des Krieges in der Ukraine ausgesetzt wurde.

Auf längere Sicht soll die gemeinsame NASA/ESA-Mission "Mars Sample Return" Proben, die der Perseverance-Rover auf dem Mars gesammelt hat, zur Erde zurückbringen. Wie unzählige andere Missionen in der Vergangenheit werden auch diese beiden Missionen – ob aus Europa, den USA, Russland oder anderen Ländern – Schweizer Technologie an Bord haben. Und werden vielleicht die Antwort auf die grosse Frage liefern:

👉 Gibt es Leben auf dem Mars?

Immer wenn wir hierzu eine neue Antwort zu geben versuchen, erhalten wir viel Aufmerksamkeit; neben der Berichterstattung zu Corona war dieser Beitrag in der englischsprachigen VersionExterner Link und im Themenbereich WissenschaftExterner Link der Artikel mit der längsten gesamten Verweildauer.

Teil 3: Facts & Figures SWI swissinfo.ch

Zu guter Letzt noch Zahlen und Fakten rund um SWI swissinfo.ch und unser Team mittels selbstsprechender Illustrationen:

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Medienkontakt

german(at)swissinfo.ch

Redaktionen

  • Chefredaktion
    Larissa M. Bieler (Chefredaktorin)
    Reto Gysi von Wartburg (stv. Chefredaktor)
    Dale Bechtel 
    Veronica De Vore 
    Marc Leutenegger
  • Team Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch)
    Marc Leutenegger
  • Team Englisch
    Virginie Mangin
  • Team Arabisch
    Kamel Dhif
  • Team Spanisch
    Belén Couceiro
  • Team Portugiesisch
    Alexander Thoele 
  • Team Japanisch
    Akiko Uehara
  • Team Chinesisch
    Dahai Shao
  • Team Russisch
    Igor Petrov
  • Team Multimedia
    Jo Fahy

Publikumsrat

Marcel Stutz

Ausschuss des Verwaltungsrats SRG

Alice Šáchová-Kleisli 

Ombudsstelle SWI 

Sylvia Egli von Matt

Meldestelle SRG 

Meldestelle SRGExterner Link

Adresse und Telefonnummer

SWI swissinfo.ch
Giacomettistrasse 1
Postfach
3000 Bern 16

Telefon +41 58 134 31 11

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Datenschutzerklärung

Stand: 24. Oktober 2019

SRG SSR Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft


Allgemeines

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) nimmt den Schutz Ihrer Daten ernst. Wir möchten, dass Sie sich bei der Nutzung unserer SRG Online-Angebote sicher fühlen. Hier erläutern wir Ihnen, welche Daten wir erheben und wie wir sie verwenden. 

Personendaten, die Sie der SRG bei der Nutzung von Online-Angeboten mitteilen, werden gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und anderen gesetzlichen Bestimmungen bearbeitet. Der Begriff Online-Angebote nimmt Bezug auf unterschiedlichste Angebotsstrukturen der SRG im Online-Bereich.

Zum einfacheren Verständnis für die Leser und Leserinnen dieser Datenschutzerklärung sind die DSG-Begriffe Inhaber der Datensammlung und Datenbearbeitung durch Dritte, durch Verantwortlicher und Auftragsbearbeiter ersetzt. Damit lehnt sich die Datenschutzerklärung an die Terminologie des Europarates sowie der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (EU DS-GVO) an. Eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe des DSG und deren Entsprechung in der EU DS-GVO finden sich in unserem Glossar wieder. 

End of insertion

Datenschutzcharta der SRG

 Die SRG verpflichtet sich zu folgenden Grundsätzen:

 I. Relevanz: Kenntnisse der Publikumserwartung sind für die stetige Verbesserung unserer Programmqualität zentral. Darum bearbeiten wir Personendaten.

II. Transparenz: Datenschutz hat für uns höchste Priorität. Daher informieren wir unsere Nutzer und Nutzerinnen über den Zweck der Bearbeitung. Wo nötig holen wir die Einwilligung der Nutzer und Nutzerinnen ein.

 III. Sicherheit: Datensicherheit hat für uns höchste Priorität. Wir treffen alle notwendigen technischen und organisatorischen Massnahmen. Zudem verkaufen wir keine Daten.

 IV. Wahlfreiheit: Die Nutzer und Nutzerinnen haben die Möglichkeit, die gebührenfinanzierten Inhalte und Dienste auch ohne Angaben von Personendaten zu verwenden. 

Verantwortliche Stelle

Verantwortliche Stelle (Verantwortlicher) ist die SRG SSR Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, Giacomettistrasse 1, CH-3000 Bern 31.

Allgemeines 

Die SRG erachtet es als wichtig, dass ihre Nutzer und Nutzerinnen darüber informiert sind, wann, zu welchen Zwecken und welche Personendaten bearbeitet werden.

Die SRG behält sich vor, diese Datenschutzerklärung von Zeit zu Zeit anzupassen. Sie sollten diese Datenschutzerklärung daher regelmässig lesen. Das jeweilige Aktualisierungsdatum (Stand) finden Sie am Anfang dieser Datenschutzerklärung.

Was sind Personendaten?

Personendaten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen (bspw. Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse).

Grundsätzlich können Sie unser Online-Angebot ohne Angaben von Personendaten nutzen. Die Nutzung bestimmter Online-Angebote kann die Angabe von Personendaten erfordern, bspw. die Anmeldung für einen Newsletter, Kommentarbeitrag oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel.

Personendaten werden daher nicht grundsätzlich, sondern nur unter bestimmten Umständen und zu bestimmten Zwecken bearbeitet.

Wann werden Personendaten bei den SRG Online-Angeboten bearbeitet?

Für die Bereitstellung des SRG Online-Angebotes bearbeiten die SRG oder Dritte Personendaten im Rahmen von:

A.    Webseiten: Personendaten werden via Logfiles, Cookies, Analysetools, Kontaktformulare sowie Plugins sozialer Medien und anderer Anbieter bearbeitet.

B.    Nutzergenerierten Inhalten: Personendaten werden via Foren, Chats und Blogs erfasst und in der Form von nutzergenerierten Inhalten (User Generated Content) bearbeitet.

C.    Newslettern: Personendaten werden auf Basis Ihrer Einwilligung bei der Anmeldung für die Newsletter bearbeitet.

D.    Kontaktformularen: Personendaten werden via Kontaktformulare im Rahmen von Anregungen und Fragen zu unserem Angebot bearbeitet.

E.    Gewinnspielen: Personendaten werden via Kontaktformulare im Rahmen der Teilnahme an Gewinnspielen bearbeitet.

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  • Bereitstellung des Online-Angebotes für Nutzer und Nutzerinnen
  • Optimierung des Online-Angebots (bspw. Marktforschung und Reichweitenmessung)
  • Personalisierung des Online-Angebots für die Nutzer und Nutzerinnen des Online-Angebotes
  • Versand von E-Mail-Newsletters
  • Durchführung von Gewinnspielen
  • Datensicherheit für die Nutzer und Nutzerinnen des Online-Angebotes

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Werden Personendaten an Dritte weitergegeben?

Ihre Personendaten werden von uns grundsätzlich nur dann an Dritte weitergegeben, soweit Ihrerseits eine Einwilligung vorliegt oder unsererseits ein berechtigtes Interesse besteht.

Darüber hinaus können Daten an Dritte übermittelt werden, soweit wir aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder durch vollstreckbare behördliche oder gerichtliche Anordnung hierzu verpflichtet sein sollten.

Werden Dritte bei der Bearbeitung von Daten eingesetzt?

Bei der Bearbeitung von Daten setzen wir Dienstleister ein. Dienstleister werden in der Regel als sogenannte Auftragsbearbeiter eingebunden, die Personendaten der Nutzer und Nutzerinnen unseres Online-Angebots nur nach unseren Weisungen bearbeiten dürfen. So kann bspw. Ihre E-Mail-Adresse an einen Dienstleister weitergeben werden, damit dieser Ihnen einen bestellten Newsletter zustellen kann.

Werden Personendaten an Empfänger in einem Drittland (ausserhalb CH/EU/EWR) übermittelt?

Wir geben Personendaten auch an Dritte bzw. Auftragsbearbeiter, die ihren Sitz nicht in der Schweiz und in Nicht-EU/EWR-Ländern haben. In diesem Fall stellen wir vor der Weitergabe sicher, dass beim Empfänger entweder ein angemessenes Datenschutzniveau besteht (bspw. aufgrund einer Angemessenheitsentscheidung für das jeweilige Land, einer Selbstzertifizierung des Empfängers für das CH-US-Privacy ShieldExterner Link (Rahmen für die Übermittlungen von Personendaten aus der Schweiz in die USA), des Einsatzes von Standardvertragsklauseln der Europäischen Union oder des Mustervertrages des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB)) oder eine Einwilligung unserer Nutzer und Nutzerinnen vorliegt.

Dauer der Speicherung und Aufbewahrungsfristen

Wie lange bewahrt die SRG die Personendaten auf?

Wir speichern Ihre Daten solange, wie dies zur Erbringung unsers Online-Angebots und der damit verbundenen Dienstleistungen erforderlich ist bzw. wir ein berechtigtes Interesse an der weiteren Speicherung haben. In allen anderen Fällen löschen wir Ihre Personendaten mit Ausnahme solcher Daten, die wir zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (bspw. Aufbewahrungspflichten) weiter aufbewahren müssen.  

Rechte der Nutzer und Nutzerinnen

Welche Betroffenenrechte haben Sie?

  1. Recht auf Auskunft: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, welche Personendaten über sie bearbeitet werden und ob diese Daten an ein Drittland übermittelt werden.
  2. Recht auf Berichtigung: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, von dem Verantwortlichen die Berichtigung sie betreffender unrichtiger oder unvollständiger Personendaten zu verlangen.
  3. Recht auf Löschung: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende Personendaten unverzüglich gelöscht werden, wenn diese Daten für die Zwecke, für die sie erhoben oder bearbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind und anderweitige gesetzliche Vorschriften der Löschung nicht entgegenstehen.
  4. Recht auf Einschränkung der Bearbeitung: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Bearbeitung zu verlangen.
  5. Widerrufsrecht bei Einwilligung: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, Ihre Einwilligung zur Bearbeitung der sie betreffenden Personendaten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke jederzeit zu widerrufen, wenn die Bearbeitung auf ihrer ausdrücklichen Einwilligung beruht. Trotz Widerruf wird die Rechtmässigkeit der aufgrund ihrer Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Bearbeitung nicht berührt.
  6. Widerspruchsrecht: Nutzer und Nutzerinnen haben das Recht, jederzeit gegen die Bearbeitung der sie betreffenden Personendaten Widerspruch einzulegen, wenn die Bearbeitung auf Grundlage des berechtigten Interesses des Verantwortlichen oder eines Dritten erfolgt bzw. zum Zweck der Direktwerbung erfolgt.

Wie können Sie Ihre Rechte ausüben?

Um Ihr Recht auszuüben, wenden Sie sich bitte an: dataprotection@swissinfo.chExterner Link. Weitere Angabe finden Sie unter Kontakt Datenschutz.

Kontakt Datenschutz

Für Auskünfte und Anregungen zum Thema Datenschutz stehen wir bzw. unsere SRG Datenschutzberatende Ihnen unter der E-Mail dataprotection@swissinfo.chExterner Link gerne zur Verfügung.

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten möchten, erreichen Sie uns wie folgt:

SRG SSR Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft
Giacomettistrasse 1
CH-3000 Bern 31
E-Mail: dataprotection@swissinfo.chExterner Link

Rechte an Inhalten und Haftung

Rechte an Inhalten

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