500 jugendliche Intensivtäter in der Schweiz

Laut einem Bericht des Bundesamtes für Polizei gibt es in der Schweiz rund 500 jugendliche Intensivtäter. Meist handelt es sich um junge Männer mit Migrationshintergrund.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juli 2009 - 15:04 publiziert

Die Täter, die sich häufig zu ethnisch gemischten Banden zusammenschliessen, sind gemäss der Befragung männlich, stammen in der Regel aus bildungsfernen Schichten mit Migrationshintergrund und leben bezüglich Familie, Schule, Arbeit und Drogenkonsum in problematischen Verhältnissen. Die meistgenannten Ethnien stammen vom Balkan und der Türkei.

Die Polizeikorps in der Romandie erwähnten zudem auch nordafrikanische Länder und vereinzelt andere Länder Afrikas.

Gemäss den Angaben der Kantone, die teils auf Zählungen, teils auf Schätzungen beruhen, ist schweizweit von rund 500 jugendlichen Intensiv-und Mehrfachtätern auszugehen. Mädchengangs scheinen die Ausnahme zu sein.

Mehrheitlich unumstritten ist bei den Experten die qualitative Veränderung der Jugendkriminalität in den letzten Jahren. Vor allem die Brutalisierung bei Gewaltstraftaten und die Intensität der Delinquenz bei den Einzelnen habe sich laut Umfrage gesteigert.

swissinfo.ch und Agenturen

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