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Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB gibt sich mit Blick auf die nahe Zukunft weiter vorsichtig. Man bleibe mit dem Ausblick für das Jahr 2010 vorsichtig, bis sich klarer abzeichne, wie sich die weltweite Wirtschaft entwickeln werde, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Auftragseingang habe sich im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal aber immerhin stabilisiert.
Der Konzern geht davon aus, dass bei den kurz-zyklischen Geschäftsfeldern die Talsohle erreicht wurde. Mit Blick auf den eher langfristigen Charakter des ABB-Portfolios bleibt der Ausblick für die Märkte von ABB für 2010 jedoch weiterhin unsicher, ebenso wie der Ausblick auf die allgemeine Wirtschaftsentwicklung.
Insbesondere die Notwendigkeit des Aufbaus und der Modernisierung von Energieinfrastruktur, der Klimaschutz und die zunehmende Bedeutung der Schwellenmärkte würden dem Unternehmen weiterhin "attraktive Wachstumschancen" eröffnen, so die Einschätzung.
Die Nachfrage nach einer effizienteren und zuverlässigen Stromübertragung und -verteilung und die Notwendigkeit, erneuerbare Energien in bestehende Stromnetze zu integrieren, halte in allen Regionen an. Die Wirtschaftskrise habe aber in einigen Kundensegmenten Überkapazitäten entstehen lassen und in anderen Segmenten das verfügbare Investitionskapital verringert. Es sei gegenwärtig noch nicht abzusehen, wann die Kundeninvestitionen in diesen Bereichen wieder zunehmen werden.
Im Jahr 2010 will ABB einerseits die Kosten anpassen und andererseits die regionalen Ressourcen, die starke Bilanz und die verfügbaren Technologien für profitables Wachstum zu nutzen.
ABB zeigt sich nach wie vor zuversichtlich, dass sich die EBIT-Marge auch im Gesamtjahr 2010 innerhalb des Zielkorridors von 11 bis 16% des Umsatzes bewegen wird.
Darüber hinaus bestätigt das Unternehmen in der Mitteilung seine Zielvorgaben für die EBIT-Margen der Divisionen sowie das Ziel für den freien Cashflow in Prozent des Konzerngewinns für den Zeitraum 2007 bis 2011 von durchschnittlich 100%. Gleichzeitig wurden die Divisions-Ziele der angekündigten Neugliederung des Automationsgeschäftes angepasst.
Ob die Ziele für den Umsatz, das Wachstum des Gewinns je Aktie und die Rendite des eingesetzten Kapitals erreichen werden könnten, hänge von der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung in den Jahren 2010 und 2011 ab, schränkt ABB indes ein.
ABB will offenbar noch rigoroser sparen. Das laufende Kostensenkungsprogramm ist weiter fortgesetzt worden, das Einsparziel bis Ende 2010 wurde allerdings erneut angehoben. Neu will ABB die Unternehmenskosten gegenüber dem Niveau von 2008 um 3 Mrd USD senken; bisher wurden 2 Mrd USD angestrebt. So solle sichergestellt werden, dass die EBIT-Marge im Zielkorridor von 11 bis 16% gehalten werden könne.
Erreicht werden sollen die Einsparungen vor allem durch einen kostenbewussteren Einkauf, die Senkung von Verwaltungskosten, interne Prozessoptimierungen und die Anpassung der weltweiten Fertigungs- und Engineeringbasis.
Im Geschäftsjahr 2009 lagen die Einsparungen mit über 1,5 Mrd USD "deutlich über Planziel", wie es weiter heisst. Im vierten Quartal allein wurden über 500 Mio USD an Ausgaben gespart. Die Kosten dafür beliefen sich im Gesamtjahr auf rund 520 Mio USD. Dem vierten Quartal allein wurden 350 Mio USD belastet. Ursprünglich wurden für das Programm Gesamtkosten von 1 Mrd USD veranschlagt.
Allein Optimierungen beim weltweiten Einkauf hätten rund 50% der bisherigen Einsparungen ermöglicht, wobei dieser Wert um Änderungen bei den Rohstoffpreisen bereinigt worden sei.
cf/gab

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