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Zürich (awp) - Der Energie- und Automationstechnik-Konzern ABB hat im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang um 4% auf 7'573 Mio USD erlitten. Der Auftragseingang legte dagegen um 5% auf 7'665 Mio USD zu. Hauptursache für diesen Anstieg seien Zuwächse in den beiden Automationsdivisionen von jeweils über 20%, teilte ABB am Donnerstag mit. Hier mache sich die weltweite Konjunkturbelebung bemerkbar.
Der EBIT verzeichnete ein Minus von 7% auf 975 Mio USD, während die EBIT-Marge auf 12,9 (VJ 13,2)% leicht zurückfiel. Darin enthalten sind Restrukturierungskosten von rund 70 Mio USD sowie Projektkosten in Höhe von 80 Mio USD in der Division Energietechniksysteme. Bereinigt um diese Faktoren belief sich die EBIT-Marge auf 14,6%. Einsparungen von über 400 Mio USD durch das laufende Kostensenkungsprogramm hätten massgeblich zur Erhaltung der Kaufkraft beigetragen.
Die Sonderkosten für das Programm werden sich im Gesamtjahr auf rund 350 bis 400 Mio USD belaufen. Bisher wurde das Programm im Gesamtjahr mit Kosten von rund 500 Mio USD veranschlagt.
Der Reingewinn schrumpfte um 8% auf 623 (675) Mio USD und der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 39% auf 649 (1'067) Mio USD.
Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 7'367 Mio USD, für den Auftragseingang bei 7'263 Mio USD, für den EBIT bei 830 Mio USD und für den Reingewinn bei 615 Mio USD.
ABB wähnt in seinen frühzyklischen Geschäftsfeldern die Talsohle durchschritten. Darauf deute das anhaltende Wachstum der Basisaufträge seit Mitte 2009 hin, teilte das Unternehmen weiter mit. Davon ausgehend, dass sich die Konjunkturerholung in den meisten Regionen fortsetzen wird, sei ABB zuversichtlich, dass das frühzyklische Geschäft ein weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum im zweiten Halbjahr ermöglichen wird.
Im Hinblick auf die spätzyklischen Geschäftsfelder, die den Grossteil des ABB-Portfolios ausmachen und auf Anlageinvestitionen von Kunden bauen, bleibe der Ausblick für den restlichen Jahresverlauf 2010 indes uneinheitlich, heisst es weiter.
ABB glaubt sich gut aufgestellt, um von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung zu profitieren. Für das Unternehmen habe es auch im restlichen Jahresverlauf Priorität, die Kosten anzupassen sowie die globalen Ressourcen, die starke Bilanz und die verfügbaren Spitzentechnologien für profitables Wachstum zu nutzen.
cf/ra

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