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Zürich (awp) - Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB hat im ersten Quartal 2011 den Umsatz um 21% auf 8,40 Mrd USD (lok. Währungen +18%) und den Auftragseingang um 28% auf 10,36 Mrd USD gesteigert (LW +25%). Der Auftragsbestand lag per Ende März bei 29,27 Mrd USD und damit knapp 12% über dem Stand von Ende Dezember.
Als Wachstumstreiber hätten sich die lebhafte Nachfrage nach verbesserter Energieeffizienz erwiesen und die anhaltenden Investitionen von Energieversorgern in Netzverbindungen und Netzmodernisierungen, teilte ABB am Mittwoch mit. Die Ertragskraft sei zudem durch die wettbewerbsfähige Kostenbasis gestärkt worden.
Der EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 43% auf 1,01 Mrd USD und die EBIT-Marge auf 12,1 von 10,2%. Im EBIT enthalten sind Aufwendungen in Höhe von 107 Mio USD im Zusammenhang mit der Übernahme von Baldor. Die Einsparungen aus dem laufenden Kostensenkungsprogramm, mit welchem die Kosten 2011 um eine weitere Milliarde gedrückt werden sollen, lagen im ersten Quartal bei 215 Mio USD.
Der Reingewinn kletterte um 41% auf 655 Mio USD in die Höhe.
Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz und Auftragseingang übertroffen, mit dem Gewinn dagegen knapp verfehlt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 9'362 Mio USD, für den Umsatz bei 7'933 Mio USD, für den EBIT bei 1'029 Mio USD und für den Reingewinn bei 686 Mio USD.
Die Netto-Barmittel per Ende des ersten Quartals lagen bei 2,2 Mrd USD, nach 6,4 Mrd USD Ende 2010. Im Januar 2011 flossen insgesamt rund 4,2 Mrd USD für den Erwerb aller ausstehenden Aktien von Baldor Electric und die Rückzahlung von Baldors Schulden ab.
ABB zeigt sich im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 relativ zuversichtlich. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den wichtigsten globalen Absatzmärkten bleiben nach Einschätzung des Unternehmens günstig. Die aktuellen Ereignisse in Japan und die hohen Ölpreise werden die Nachfrage nach energieeffizienten Energie- und Automationstechnologien voraussichtlich weiter ankurbeln.
Mittelfristig werden laut ABB die Schwellenmärkte die wichtigsten Wachstumstreiber bleiben. In den kommenden Quartalen werde jedoch auch in den entwickelten Märkten mit einer stetig wachsenden Nachfrage nach dem gesamten Portfolio des Unternehmens gerechnet. Der Bereich Stromübertragung sei auf Kurs für eine Erholung im zweiten Halbjahr, heisst es weiter.
Während in einigen spätzyklischen Infrastrukturgeschäften noch Überkapazitäten bestünden, hätten sich die Preise in vielen Sektoren stabilisiert. ABB habe in ausgewählten Geschäftsfeldern Preiserhöhungen eingeleitet, teilweise zum Ausgleich der steigenden Rohstoffkosten. Lieferengpässe im Zusammenhang mit der wachsenden Nachfrage oder den aktuellen Ereignissen in Japan stellten zurzeit kein signifikantes Risiko für das Geschäft dar.
Das Management werde auch im restlichen Jahresverlauf seinen Fokus darauf legen, die Kosten anzupassen und gleichzeitig profitable Wachstumschancen zu verfolgen, organisch und durch Akquisitionen.
cf/ra

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