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ABBOTT PARK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories tritt nach der Übernahme des belgischen Solvay-Konzerns auf die Kostenbremse und plant den Abbau von 3.000 Stellen. Die Arbeitsplätze sollen in den kommenden zwei Jahren wegfallen. Betroffen seien in erster Linie Mitarbeiter von Solvay, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag.
Zusammengestrichen wird das Personal quer durch alle Positionen von der Forschung, der Produktion, dem Vertrieb oder dem Stab. So soll etwa die US-Zentrale von Solvay in Georgia bis Ende nächsten Jahres geschlossen werden. Rund 500 Stellen fallen durch die Schliessung eines Werkes in den Niederlanden weg, 300 Jobs stehen in Deutschland auf der Kippe. Abbott beschäftigt derzeit rund 93.000 Mitarbeiter.
Die Belastungen durch den Umbau bezifferte der Konzern auf 810 bis 970 Millionen Dollar in den nächsten zwei Jahren. Etwa 475 bis 640 Millionen Dollar sollen in diesem Jahr anfallen. Rund 430 Millionen Dollar werden laut Abbott bereits im dritten Quartal wirksam. Der Konzern kündigte an, die Kosten als Sonderposten zu verbuchen. Die um solche Effekte bereinigte Gewinnprognose werde deshalb davon nicht tangiert. Abbott hatte zuletzt für 2010 einen Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 4,20 und 4,25 Dollar (Vorjahr: 3,72) angekündigt.
Abbott hatte im vergangenen Jahr Solvay für 4,5 Milliarden Dollar gekauft. Die Übernahme wurde in diesem Jahr abgeschlossen. In diesem und im folgenden Jahr fallen aber noch einmal Integrationskosten an./RX/she/zb

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