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Absolute Private Equity 2009: Gewinn von 53,5 Mio USD (VJ Verlust 320,0 Mio)

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2010 - 09:34 publiziert

Zürich (awp) - Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft Absolute Private Equity hat im Geschäftsjahr 2009 einen Nettogewinn von 53,5 Mio USD erwirtschaftet, nach einem Verlust von 320,0 Mio USD in der Vorjahresperiode. Während der Aktienkurs in der Berichtsperiode um 59,80% auf 8,15 USD stieg, verbesserte sich der innere Wert (NAV) um 6,82% auf 19,46 USD, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Der Discount per Ende Dezember wird mit 58,12% angegeben.
Im Einzelnen erreichten die Erträge im Berichtsjahr 14,0 (VJ 37,0) Mio USD. Davon entfielen 13,8 (36,1) Mio USD auf zuvor aufgelaufene Performance-Fees. Auf der Ausgabenseite werden 17,8 (27,5) Mio USD ausgewiesen, wovon 13,2 (17,9) Mio USD auf Management Fees entfallen. Performance Fees fielen im Berichtsjahr keine an; 2008 waren es noch 1,4 Mio USD. Insgesamt resultiert daraus ein Netto-Investment-Verlust von 3,9 Mio USD, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 9,5 Mio USD angefallen war.
Unrealisierte und realisierte Gewinne und Verluste aus Anlagen und Währungspositionen werden mit 53,5 Mio USD ausgewiesen, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 329,5 Mio USD resultierte. Die Nettoaktiven wuchsen aus 42,8 Mio USD, nachdem im Vergleichsjahr noch ein Rückgang um 325,3 Mio USD ausgewiesen wurde.
In der Bilanz werden die Anlagen zu "fair value" per Ende des Berichtsjahres mit 888,2 (969,7) Mio USD ausgewiesen. Die flüssigen Mittel belaufen sich auf 13,7 (6,0) Mio USD. Die Nettoaktiven erreichten 868,5 (822,4) Mio USD.
Ende des Berichtsjahres umfasste das Portfolio 541 Investments in 13 Branchen. Davon entfielen 42,8% auf Nordamerika und 37,8% auf Europa.
Das abgelaufende Geschäftsjahr sei weiterhin sehr anspruchsvoll für die Private-Equity-Branche gewesen. In den vergangenen drei Jahren eingegangene Leverages, unrealistische Ertragserwartungen, zu hohe Engagements sowie strengere regulatorisches Bestimmungen könnten die Lage eher verschlimmern, heisst im Aktionärsbrief. Vor diesem Hintergrund habe der Verwaltungsrat entschieden, keine weiteren Engagements in "limited partnerships" mehr zu tätigen. Die langen Stillhaltefristen, wie sie für solche Anlageformen typisch seien, würden sich nachteilig auswirken. Entsprechend werden bessere Anlagemöglichkeiten mit einem Zeithorizont von zwei bis drei Jahren gesehen.
rt/ra

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