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FRANKFURT (awp international) - Mit einseitiger Regulierung droht Europa nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann seine Banken im internationalen Wettbewerb zu benachteiligen. Ackermann rechnete am Mittwoch in Frankfurt vor, die in Deutschland und einigen anderen Ländern erhobene Bankenabgabe summiere sich "leicht auf etwa 20 Prozent des Nachsteuerergebnisses". Es sei kein Wunder, dass dies den Standortwettbewerb anheize. Politik und Regulatoren dürften die Fülle neuer Regeln für die Finanzbranche nicht verkennen.
Regulatoren wie Banken müssten einsehen, dass Europas Banken nicht mehr nur im transatlantischen Wettbewerb stünden, sondern ihnen "in den Schwellenländern neue, ernstzunehmende Konkurrenten erwachsen", sagte Ackermann. Die 20 führenden Banken Europas erzielten bereits rund 30 Prozent ihrer Erträge ausserhalb Europas. Es werde allerdings nicht leicht, in aufstrebenden Märkten - etwa Indien - dauerhaft hohe Erträge zu erzielen. "Wer langfristig im globalen Wettbewerb mitspielen will, muss auf den Wachstumsmärkten aller Kontinente angemessen vertreten sein", sagte Ackermann.
Zwar hätten Banken, die in starken Volkswirtschaften wie Deutschland verankert sind, weiterhin gute Ertragschancen. "Aber: Die Spreu wird sich stärker vom Weizen trennen." Insgesamt seien die "Herausforderungen für die Branche substanziell", befand Ackermann. Neben Regulierung und veränderter Wettbewerbssituation nannte er die schwelende Schuldenkrise./ben/DP/fn

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