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MADRID (awp international) - Der spanische Baukonzern ACS , der seinen deutschen Konkurrenten Hochtief übernehmen möchte, hat 2010 deutlich geringere Gewinne erzielt als im Vorjahr. Dies geht aus der Bilanz hervor, die das Unternehmen am Donnerstag der Madrider Börsenaufsicht CNMV vorlegte. Danach erzielte der Konzern 2010 einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro, 32,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Rückgang wurde vor allem darauf zurückgeführt, dass ACS in der Bilanz 2009 Sondereinnahmen in Höhe von 1,0 Milliarden Euro verzeichnet hatte, die durch den Verkauf der Kapitalanteile von 35 Prozent an dem Energiekonzern Unión Fenosa erzielt worden waren. Im Jahr 2010 verkaufte ACS 15 Prozent der Anteile am Infrastruktur-Unternehmen Abertis, nahm damit aber nur 384 Millionen Euro ein.
Bei Ausklammerung der Sondereinnahmen erzielte der vom Real-Madrid-Präsidenten Florentino Pérez geführte Konzern 2010 einen Nettogewinn von 923 Millionen Euro, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz blieb mit 15,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr ungefähr konstant. Die Verschuldung ging um 12,0 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro zurück./hk/DP/zb

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