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Genf (awp) - Die Advanced Digital Broadcast Holdings SA (ADB) ist im Geschäftsjahr 2009 weiter gewachsen und konnte sieben neue Kunden gewinnen. Allerdings hat sich die Zuwachsrate beim Umsatz im längerfristigen Vergleich etwas abgeschwächt und betrug noch 5,6% auf 381,0 Mio USD. CEO Andrew Rybicki sprach denn auch an einer Medienorientierung am Donnerstag von einem "akzeptablen Wachstum", das infolge von Lieferschwierigkeiten der Halbleiter-Industrie etwas tiefer ausgefallen sei. Für 2010 stellt der CEO ein Umsatzwachstum um mehr als 10% bei einer Profitabilität auf einem "akzeptablen Niveau" in Aussicht.
Der Bruttogewinn sank auf 139,0 (144,3) Mio USD, was einer tieferen Bruttomarge von 36,5 (40,0)% entspricht. Sowohl die Entwicklung von Umsatz als auch Bruttogewinn hätten den Erwartungen und der Entwicklung des Produktmixes entsprochen, so das Management der Herstellerin von Set-Topboxen. Einen wesentlichen negativen Einfluss hätten Wechselkursveränderungen gehabt. Zudem sei die Marge im Vorjahr aussergewöhnlich hoch ausgefallen.
EBIT ÜBER DEN ERWARTUNGEN
Der EBIT wuchs auf 27,7 (VJ 19,4) Mio USD und sei damit über den Erwartungen des Managements gelegen, hiess es weiter. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 23,1 Mio USD, verglichen mit 11,6 Mio USD im Vorjahr bzw. mit 14,9 Mio USD aus fortgeführten Aktivitäten. 2008 belastete noch ein Verlust aus nicht fortgeführten Aktivitäten von 3,3 Mio USD die Rechnung.
Im Berichtsjahr hat ADB allerdings einen nicht-cashwirksamen Goodwill-Abschreiber in der Höhe von 8,2 Mio USD getätigt. Grund dafür waren Verzögerungen beim Absatz eines Produktes der 2006 übernommenen Vidiom Systems in den USA. Werden die 2009er Zahlen um den Goodwill-Abschreiber bereinigt, resultiert für das Berichtsjahr ein EBIT von 19,5 Mio USD und ein Reingewinn von 15,3 USD.
BETRIEBLICHE EFFIZIENZ ERHÖHT
2009 konnte die betriebliche Effizienz durch verschiedene Massnahmen wie Kostenkontrolle, Umstrukturierungen und das Outsourcing der Design-Entwicklung für herkömmliche Produkten erhöht werden. So sank das Kosten-/Umsatzverhältnis auf 28,2 (33,2)%. "Ich bin sehr zufrieden mit der Performance der Gruppe während des Geschäftsjahres 2009", sagte der CEO denn auch. Die Kostenkontrolle sei "exzellent" gewesen.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten konnten 2009 auf 60,8 (67,4) Mio USD verringert werden und beliefen sich damit auf 16% des Umsatzes. Im laufenden Jahr sollen diese Ausgaben gemäss Rybicki in etwa unverändert bleiben.
CASH-POSITION WEITER GESTÄRKT
Im Berichtsjahr hat das Unternehmen nach F&E-Aufwendungen Cash in der Höhe von 47 Mio USD generiert. Die Brutto-Cash-Position per Ende des Berichtsjahres wird mit 100,3 (71,0) Mio USD angegeben, die Netto-Cash-Position mit 69,3 (38,0) Mio USD. Dabei wurden im Rahmen von Aktienrückkaufprogrammen Titel im Volumen von 22,3 Mio USD erworben.
WEITERES WACHSTUM IN 2010
CEO Rybicki stellt für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Wachstum in Aussicht: "Der Umsatz dürfte um über 10% wachsen." Die Profitabilität soll sich dabei auf einem "akzeptablen Niveau" bewegen. Mit akzeptablem Niveau sei eine EBIT-Marge von 5-6% in einem "normalen Jahr" gemeint, so der CEO weiter. In einem guten Jahr könne diese Marge bei 7-8% liegen. Die Brutto-Gewinnmarge dürfte in einer Grössenordnung von 33-36% ausfallen, hiess es weiter. CFO Alessandro Brenna will das laufende Aktienrückkaufprogramm auch 2010 fortsetzen.
An positiven Einflussfaktoren wurden im laufenden Jahr u.a. ein weiteres Wachstum der Pay-TV-Industrie, vor allem in den neuen Märkten wie in Osteuropa oder Asien, genannt. Andererseits leide die Halbleiter-Industrie immer noch unter einem Mangel an Produktionskapazität, so der CEO. Die Knappheit werde noch im ersten Halbjahr 2010 zu spüren sein.
Am Aktienmarkt reagieren die Anleger positiv auf den Abschluss und die Guidance. Die ADB-Aktie gewinnt bis um 13.15 Uhr um 2,1%. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, legt indes um 1,1% zu.
rt/cc

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