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Genf (awp) - Beim Hersteller von TV-Empfangsgeräten Advanced Digital Broadcast Holdings SA (ADB) läuft das Geschäft schlechter als zuletzt angenommen. Unternehmensangaben zufolge fiel der Umsatz in den ersten drei Monaten schwächer aus als erwartet. Hauptgrund ist die langsamer als erhofft einsetzende Konjunkturerholung. In der Folge wurden die Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr 2011 gesenkt.
Das Unternehmen geht nun von einem Wachstum von etwa 30% aus, wie es am Donnerstag im Rahmen eines Business Updates mitteilte. Zuletzt war ADB noch von einem Plus von 40% auf etwa eine halbe Milliarde Dollar ausgegangen. Der EBIT vor Aufwendungen für M&A- sowie Integrationskosten soll im positiven Bereich bleiben.
Grösste Umsatztreiber seien das Kabel- und Satelliten-Geschäft sowie die Aktivitäten im Breitbandbereich gewesen. Das IPTV- sowie das terrestrische Geschäft hätten dagegen nicht den Erwartungen entsprochen.
Im ersten Quartal wurden deutliche Veränderungen in der Unternehmensstruktur vorgenommen und ADB besteht nun aus den strategischen Divisionen Broadcast, Broadband und Emerging Business.
Nach Darstellung von CEO Andrew Rybicki ist das laufende Geschäftsjahr sowohl wegen der Akquisition eines neuen Geschäftsbereich als auch der zunehmenden Entwicklung der service-orientieren Aktivitäten ein "Transformationsjahr".
Insgesamt müsse das Geschäft von ADB schlanker und effizienter werden, sagte der Konzernchef bei einer Telefonkonferenz. Gewisse Prozesse im Unternehmen seien zuletzt sehr komplex und unproduktiv gewesen. "Das ist nun gestoppt."
Die Integration des Breitbandgeschäfts verlaufe positiv und werde im ersten Quartal 2012 abgeschlossen. Der Konzernchef räumte jedoch ein, tiefgreifende Veränderungen in der Struktur des Kerngeschäfts und des Managements seien notwendig. Nach diesen Restrukturierungen sollte ADB besser dastehen und die Ergebnisse sollten in den Folgejahren davon profitieren, so der CEO.
Trotz der revidierten Prognosen soll den Aktionäre an der kommenden Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 CHF je Aktie vorgeschlagen werden. Bisher war nur ungefähr von diesem Betrag gesprochen worden. Im vergangenen Jahr war eine Dividende von 3,00 CHF je Aktie gezahlt worden.
Die Titel von ADB geben nach der heutigen Gewinnwarnung deutlich nach. Gegen 14.30 Uhr verlieren die Aktien in einem etwas festeren Gesamtmarkt um mehr als 9% auf 25 CHF. In einer Analysteneinschätzung ist von Enttäuschung und Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens die Rede.
ps/rt

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