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(Meldung erweitert und umgeschrieben, u.a. um Aussagen des CFO)
Plan-les-Ouates (awp) - Die Addex Pharmaceuticals SA sieht sich nach dem Misserfolg mit dem Hauptprodukt ADX10059 Ende 2009 nun wieder "zurück auf Kurs". Die Entwicklung der Produktpipeline läuft nach Plan, und auch die Partnerschaftsgespräche für das neue Hauptprodukt, ADX48621, gehen weiter. Zudem ist das Unternehmen nun bis ins Frühjahr 2012 finanziert, nachdem die Mittel zuvor noch bis Ende 2011 gereicht hätten.
Im ersten Halbjahr 2010 konnte der Reinverlust auf 17,3 (VJ 19,6) Mio CHF verkleinert werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz belief sich auf 2,7 (2,8) Mio CHF. Er setzt sich aus 1,1 Mio CHF an Forschungsmitteln und Technologienutzungsgebühren von Merck & Co. sowie aus 1,6 Mio CHF an Forschungssteuergutschriften der französischen Regierung zusammen.
Der Betriebsverlust konnte auf 17,3 (Verlust von 19,9) Mio CHF gesenkt werden, wobei der Hauptteil aus einem Forschungs- und Entwicklungsaufwand von 16,7 (18,5) Mio CHF resultiert. Im Vorjahr waren noch drei Phase-II-Programme am Laufen, die mit ihren zusammen rund 500 Probanden höhere Kosten verursacht haben, wie CFO Tim Dyer sagte.
Per Ende Juni verfügte Addex über liquide und cash-nahe Mittel in Höhe von 56,7 Mio CHF, wie es weiter heisst. Ende 2009 waren es noch 76,6 Mio CHF gewesen.
CFO Tim Dyer bestätigt zudem die Cash-Burn-Prognose für das laufende Jahr, die auf 30-35 Mio CHF lautet. "Ausserdem hat sich nach neueren Schätzungen, unter Berücksichtigung von Personaleinsparung und Massnahmen zur Kostenkontrolle, unsere Liquidität von Ende 2011 auf Frühjahr 2012 erweitert", sagt der CFO. So veranschlagt Dyer den Personalbestand Ende 2010 auf noch 120 Mitarbeitende, nachdem Ende 2009 noch 135 auf der Gehaltsliste gestanden hatten.
"Bei den Partnerschaftsgesprächen haben wir keine Eile. Wir suchen nach dem richtigen Partner, was die finanziellen Aspekte sowie die zahlreichen möglichen Indikationen für den mGluR5 NAM betrifft", so der CFO im Gespräch mit AWP. Dabei warte man mit dem Abschluss eines Partnerschaftsabkommens nicht notwendigerweise bis zum Vorliegen erster Phase-II-Ergebnisse. Einen Hinweis auf den Zeitpunkt eines voraussichtlichen Vertragsabschlusses wollte der CFO allerdings nicht geben.
"ADX48621 ist der einzige mGluR5, der derzeit auf dem Markt für Partnerschaften ist. Zudem hat Novartis den Wirkungsmechanismus mGluR5 klinisch validiert und funktioniert unser Produkt ähnlich", so der CFO weiter. Zu den weiteren Indikationen gehören laut Dyer u.a. GERD, Angstzustände und Depressionen.
Addex will noch Ende 2010 mit ADX48621 Phase-II-Tests für PD-LID sowie Phase-IIa-Tests bei bestimmten Dystonie-Patienten beginnen. Erstere Tests würden mit zwei Dosierungen durchgeführt und einen beschränkten "Proof-of-Concept" vorsehen, da der Mechanismus bereits validiert sei. "'Top-line'-Daten sollen Ende 2011 vorliegen", sagt CFO Dyer. Für die später anlaufende zweite Testreihe bei Dystonie sei ein "Proof-of-Concept" vorgesehen.
Im Weiteren soll Ortho-McNeil-Janssen Pharmaceuticals, der Produktpartner für ADX71149 bei Schizophrenie und Angstzuständen, noch dieses Jahr die Phase-I-Tests abschliessen und in Phase IIa übergehen. Addex stehen aus dieser Partnerschaft insgesamt 112 Mio EUR sowie Lizenzgebühren im unteren zweistelligen Prozentbereich zu.
rt/uh

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