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HERZOGENAURACH (awp international) - Europas grösster Sportartikelkonzern Adidas hat im zweiten Quartal nicht zuletzt wegen der Fussballweltmeisterschaft einen deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung gemacht. Wie der Konzern überraschend am Donnerstag mitteilte, stiegen die Erlöse von März bis Mai um 19 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Dabei halfen dem Konzern Währungseffekte auf die Sprünge. Einen weiteren Anteil hatte der durch die WM angekurbelte Verkauf von Trikots, dem WM-Ball Jabulani und anderen Fussballprodukten.
Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn verbesserte sich ebenfalls deutlich von 9 Millionen auf 126 Millionen Euro. Je Aktie verdiente Adidas 0,60 Euro nach 0,06 Euro in 2009. Im Vorjahr hatten unter anderem Kosten für den Konzernumbau belastet. Die im Dax notierten Aktien bauten ihre Gewinne aus und kletterten zuletzt im Vergleich zu ihrem Schlussstand im Xetra-Handel um 1,32 Prozent auf 42,20 Euro.
Adidas bezeichnete die Zahlen als besser als vom Markt erwartet ausgefallen. Den vollständigen Quartalsbericht will der Konzern am 4. August vorlegen. Dann will sich der Konzern auch näher zum Ausblick auf das Gesamtjahr äussern. Das Herzogenauracher Unternehmen hatte bereits bei der Vorlage seiner Zahlen zum ersten Quartal im Mai seine Prognose angehoben. Danach soll der Konzernumsatz 2010 währungsbereinigt um 5 Prozent steigen. Der Überschuss soll sich auf 430 bis 480 Millionen Euro (2009: 245 Mio) verbessern.
MINDESTENS 1,5 MILLIARDENUMSATZ MIT FUssBALL-PRODUKTEN
Der Konzern, der sich im vergangenen Jahr ein Sparprogramm verordnet hat, hat bereits mitgeteilt, dass er 2010 mit niedrigeren Beschaffungskosten und einem Rückgang der Lagerräumungsverkäufe rechnet. Hinzu komme der nachlassende Währungsdruck und ein besseres Konsumklima. Die WM soll den Planungen zufolge mindestens 1,5 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr bringen. Adidas war Hauptsponsor des Events und hatte zwölf Mannschaften im Rennen, darunter die deutsche Nationalelf und den neuen Weltmeister Spanien.
Im Fussball liefert sich Adidas ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem weltweit grössten Sportartikelkonzern Nike , der ebenfalls die WM für sich als Erfolg bezeichnet hatte. Der US-Konzern hatte Ende Juni seine Geschäftszahlen vorgelegt und sich dabei ebenfalls in Topform präsentiert. Der wie Adidas in Herzogenaurach beheimatete Puma -Konzern will am 29. Juli seine Quartalszahlen veröffentlichen./she/he

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