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Affichage verkauft Ungarngeschäft mehrheitlich - Verlust in 2009 erwartet

Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 19:10 publiziert

Genf (awp) - Die Affichage Holding AG hat ihr Ungarngeschäft zu einem grossen Teil verkauft. Sie veräussert die Unternehmen Europlakat und A Plakat. Einzig Neonlight verbleibt im Firmenportefeuille von Affichage. Mit dem Verkauf reagiert das Unternehmen auf den massiven Rückgang der Werbeausgaben sowie den harten Preiskampf in Ungarn. Aus dem Verkauf resultiere ein Verlust. Als Folge daraus erwarte die Gruppe für 2009 ein negatives Nettoergebnis, teilte der Schweizer Branchenführer für Aussenwerbung am Freitag mit.
Affichage werde sich künftig noch stärker auf Länder konzentrieren, deren Märkte Wachstum und Rendite versprechen, so die Mitteilung weiter. "Affichage verfolgt ihr Ziel konsequent weiter, Kosten zu senken und ihre Profitabilität zu steigern. Mit dem Verkauf unserer ungarischen Beteiligungen leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu", lässt sich CEO und VR-Delegierter Christian Kauter zitieren.
Im ersten Halbjahr hatte Affichage einen Gewinneinbruch um gut 60% auf 5,9 Mio CHF verbucht. Die Erlöse sanken um 22,5% auf 172,6 Mio CHF.
Bei der Bekanntgabe der Semesterzahlen Ende Juli erklärte die Konzernführung, eine verlässliche Prognose sei nicht möglich. Die Schweizer Tochtergesellschaft APG gab Anfang Monat bekannt, wegen der anhaltenden Krise am Werbemarkt würden 20 Vollzeitstellen gestrichen.
ra/are

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