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Agglos sprengen Grenzen

Die Schweiz, eine Stadt mit Alpenkranz.

(Keystone)

Agglomerationen halten sich nicht an Kantons- und Gemeindegrenzen - und ihre Probleme schon gar nicht. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden haben deshalb am Dienstag (20.02.) in Bern eine gemeinsame "Tripartite Agglomerations-Konferenz (TAK)" gegründet.

Heute wohnten und wirtschafteten zwei Drittel der Bevölkerung der Schweiz in Städten und Agglomerationen, sagte Bundespräsident Moritz Leuenberger vor den Medien. Die politischen Strukturen der einst ländlichen Schweiz deckten sich nicht mehr mit den politischen Realitäten.

Perspektive einer urbanen Schweiz

Eine aktivere Agglomerations-Politik sei deshalb nötig, sagte Leuenberger. Die TAK sei eine Plattform, wo die drei staatlichen Ebenen in einer Art "institutionalisierter Vernehmlassung" gemeinsame Probleme angehen könnten - nicht zur Reparatur von Versäumnissen, sondern für die Perspektive einer urbanen Schweiz.

Die Schweiz verstehe sich immer noch als Alpenland und noch nicht als Stadt mit Alpenkranz, sagte der Zürcher Stadtpräsident Josef Estermann. Heute trügen die verarmenden Kernstädte die Zentrumslasten, während der Reichtum an ihren Rand wandere. Eine institutionalisierte Kooperation sei ein kultureller Fortschritt.

Stellungnahmen und Empfehlungen

Wie der Luzerner Regierungsrat Paul Huber als Vorsitzender der Kommission Städte der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) sagte, wird die TAK die Folgearbeiten zum Kernstädtebericht des Bundes begleiten und Leitlinien für die horizontale und vertikale Zusammenarbeit in Agglomerationen entwickeln.

In der TAK stehen dem Bund, der KdK und den durch den Städteverband und den Gemeindeverband vertretenen Kernstädten und Agglomerations-Gemeinden je acht Sitze zu. Die TAK tagt mindestens zwei Mal jährlich und verfügt über einen Ausschuss. Sie kann Stellungnahmen und Empfehlungen abgeben und Arbeitsgruppen mit Spezialaufgaben betrauen.

swissinfo und Agenturen

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