Aids-Bekämpfung nicht nur Frage des Geldes

Die Schweiz unterstützt die Einrichtung eines globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids. Das sagte Bundesrätin Ruth Dreifuss am Dienstag (15.05.) in Genf am Rand der Jahreskonferenz der Weltgesundheits-Organisation (WHO).

Dieser Inhalt wurde am 15. Mai 2001 - 15:46 publiziert

Der geplante Fonds entspreche einem Bedürfnis, denn der Süden, vor allem Afrika, verliere eine ganze Generation, sagte Bundesrätin Dreifuss in Genf.
Die Schweiz sei daran, eine positive Antwort zur Unterstützung des Fonds zu erarbeiten.

Annans Anregung

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hatte die Einrichtung des Fonds an der Konferenz der Organisation Afrikanischer Einheit (OAU) am 26. April in Abuja vorgeschlagen. Nach Angaben der WHO sind jährlich sind 7 Mrd. Dollar zur Bekämpfung von Aids nötig sowie drei Milliarden zur Bekämpfung von Tuberkulose und Malaria.

Nicht nur Frage des Preises

Die Schweiz wünsche, dass den Menschen in Entwicklungsländern der Zugang zu Medikamenten gewährleistet werde, erklärte Dreifuss weiter. Dies sei jedoch nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch der Infrastruktur und des medizinischen Netzes.

Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betonte, dass der Aufbau einer Anti-Aids-Strategie eilt, wenn eine mögliche Resistenz gegenüber Medikamenten vermieden werden soll.

swissinfo und Agenturen

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