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BERLIN/NEW YORK (awp international) - Die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin baut ihr Langstreckennetz aus. Wichtigste Neuerung ist die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung von Berlin nach New York im kommenden Mai. Der Kennedy-Airport JFK wird viermal wöchentlich angeflogen. Seit 2005 bieten bereits Delta Air Lines und Continental Airlines Direktflüge von der Bundeshauptstadt in die US- Metropole. Der deutsche Marktführer Lufthansa gab seine Flüge von Berlin nach Washington kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf. Lufthansa benutzt Frankfurt und München als Drehkreuze für ihre internationalen Flüge.
Air Berlin bereitet mit den neuen Interkontinentalflügen die Mitgliedschaft in die Luftfahrtallianz Oneworld vor, die Anfang 2012 vollzogen werden soll. Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold sprach von einem "weiteren wichtigen Schritt" auch im Hinblick auf die Eröffnung des neuen Berliner Grossflughafens im Juni 2012. Oneworld gehört zu den drei grossen Bündnissen neben der Star Alliance um Lufthansa und Skyteam um Air France-KLM-KLM.
Bei Air Berlin sind bereits für den kommenden Winterflugplan mit den Partnern American Airlines und Finnair Verbindungen unter gemeinsamen Flugnummern geplant. Über die American-Drehkreuze in New York und Miami sind Umsteigeflüge in die USA, nach Mittel- und Südamerika sowie in die Karibik möglich. Vom Finnair-Drehkreuz Helsinki gibt es Umsteigeflüge nach Asien. Nun hält Air-Berlin-Chef Joachim Hunold nach weiteren Partnern Ausschau. "Für nächsten Sommer gucken wir uns Iberia und British Airways an", sagte er am Dienstag in New York.
Air Berlin wird erstmals in diesem Winter ab Berlin dreimal nach Miami fliegen. Das Unternehmen erhöht auch die Zahl der Nonstop-Flüge von Düsseldorf nach New York von fünf auf sieben pro Woche.
Der Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz freute sich: "Berlin ist für transatlantische Flüge hochinteressant geworden." Die neue Verbindung nach New York sei die 13. direkte Langstrecke ab Berlin. "Wir sind damit jetzt schon auf einem sehr guten Weg, Berlin zurück auf die Landkarte der internationalen Luftfahrt zu bringen."
Air Berlin strebt nach Worten Hunolds derzeit keine Übernahmen an: "Ich sehe für uns nichts, was zu kaufen interessant wäre." Umgekehrt sieht er Air Berlin auch nicht im Visier anderer Gesellschaften. "Ausschliessen kann man bei einem börsennotierten Unternehmen natürlich nichts", aber: "Irgendwas Konkretes, das ist nicht der Fall."
Der Chef von British Airways, Willie Walsh, hatte jüngst angekündigt, nach dem Zusammenschluss mit der spanischen Iberia weiter auf Einkaufstour gehen zu wollen. Zwölf Unternehmen hat er nach eigener Aussage im Visier, vor allem in Asien. Spekulationen zufolge steht auch Air Berlin auf der Liste. Hunold sagte in New York, es gebe keine Verkaufsverhandlungen. "Da ist nichts dran."/brd/DP/she

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