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BERLIN (awp international) - Um dauerhaft aus der Krise zu fliegen, konzentriert sich die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin voll auf ihren Einstieg beim internationalen Luftfahrtbündnis Oneworld. Er rechne für April 2012 mit dem Beitritt, sagte Vorstandschef Joachim Hunold am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin. "Das ist für uns eine grosse Herausforderung", sagte Hunold, dessen Gesellschaft in Berlin ihr Drehkreuz für Weiterflüge aufbaut. Der deutsche Branchenprimus Lufthansa will unterdessen mit neuen Oneway-Tarifen Kunden halten.
Mit neuen Tarifen ab 59 Euro für die einfache Strecke verändert die Lufthansa einen Teil ihrer Preispolitik. Gebucht werden können diese Tarife auf 41 Strecken ausschliesslich innerhalb Deutschlands. "Es handelt sich nicht um eine Kampfansage à la Easyjet oder Ryanair ", sagte Lufthansa-Passage-Vorstand Thierry Antinori auf der ITB. Die "Oneway-Tarife" richteten sich etwa an Reisende, die den geschäftlichen Teil einer Tour von einem privaten Teil trennen wollen oder die einzelne Etappen einer Reise mit der Bahn oder dem Auto zurücklegen möchten. Kombinierte Hin- und Rückflüge bietet die Lufthansa bereits jetzt für 99 Euro an.
In ihrem neuen Sommerflugplan kann die Lufthansa 11,3 Prozent mehr Sitzplätze anbieten als im Sommer 2010. Möglich wird dies unter anderem durch den Einsatz von mehr Maschinen des Typs Airbus A380, aber auch durch mehr Abflüge auf innereuropäischen Strecken.
Oneworld ist ein Bündnis mit Fluggesellschafen um American Airlines und British Airways und gehört zu den drei grossen Luftfahrt-Allianzen auf der Welt - neben der Star Alliance um die deutsche Lufthansa und Skyteam um Air France-KLM-KLM. Innerhalb des Bündnisses werden Strecken gemeinsam bedient und Anschlüsse aufeinander abgestimmt.
Im Flugangebot schlägt sich der bevorstehende Einstieg schon nieder. So verstärkt Air Berlin sein Angebot in die USA zu den zentralen Drehkreuzen von American Airlines wie Miami, Los Angeles und New York und etlichen weiteren US-Zielen, um speziell für Geschäftsreisende attraktiver zu werden. Mit Finnair werden künftig auch Verbindungen beispielsweise nach Singapur möglich und durch die Partnerschaft mit der russischen S7 Airlines könnten zahlreiche Strecken innerhalb Russlands ab Moskau abgedeckt werden.
Unterdessen baut Air Berlin in der Haupstadt weiter ihr Drehkreuz für Weiterflüge zu anderen Zielen aus. Die Airports in Schönefeld und Tegel profitieren nach Angaben von Flughafenchef Rainer Schwarz schon jetzt von Oneworld. Acht der 13 neuen Verbindungen im Sommerflugplan entfallen demnach auf die Allianz, darunter ein S7-Flug nach Novosibirsk.
Die Berliner Flughäfen verstärkten auf der ITB das Werben um die Lufthansa, die ihre Strategie für Berlin überarbeitet, wo im Juni 2012 der neue Hauptstadtflughafen eröffnen soll. "Ich glaube, dass sich für die Lufthansa eine Chance ergibt für eine deutliche Präsenz in der Hauptstadt", sagte Schwarz und verwies auf die Beispiele Oneworld und Air Berlin. Der Flughafen starte mit einer Kapazität von 27 Millionen Passagieren pro Jahr, könne aber ohne grössere Schwierigkeiten auf bis zu 45 Millionen erweitert werden./bbi/bf/crk/DP/she

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