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DÜSSELDORF (awp international) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM will der Konkurrenz durch Billigflieger mit einer neuen Strategie entgegentreten. "Wir arbeiten gerade an einem neuen Geschäftsmodell für den Verkehr innerhalb Europas", sagte Vorstandschef Pierre-Henri Gourgeon im Interview mit dem Magazin "Wirtschaftswoche" (Montag). "Dabei beschränken wir den Service auf das, was der Kunde will, und bieten bestimmte Leistungen wie Check-in am Schalter nur in geringerem Umfang an." Dennoch müsse der Fluggast nicht für jede Kleinigkeit bezahlen: "Wir bieten weiterhin ein Komplettprodukt. Air France wird nie ein Billigflieger sein."
Wegen der starken Schwankungen des Ölpreises fordert Gourgeon eine bessere Regulierung der Ölmärkte: "In der EU-Kommission gibt es Ideen, dass jeder, der mit solchen Kontrakten handelt, auch einen gewissen Anteil eigenen Geldes einbringen oder zumindest ein Guthaben nachweisen muss und nicht ohne einen Cent Milliarden bewegen kann." Die Finanzkrise habe gelehrt, dass sich der Papiermarkt nicht zu weit vom realen Markt entfernen dürfe. "Sonst bedroht es Branchen wie die unsere und die ganze Volkswirtschaft." Laut Gourgeon bezahlt Air France-KLM derzeit für Flugbenzin rund fünf Milliarden Euro, "ein Viertel unseres Umsatzes, das heisst fast genauso viel wie für Gehälter"./stw

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