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PARIS (awp international) - Der französische Gasehersteller Air Liquide hat das Jahr 2010 vor allem dank florierender Geschäfte in Schwellenländern mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der Überschuss sei um 14 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konkurrent des deutschen Linde-Konzerns am Dienstag in Paris mit. Am Morgen stieg der Kurs von Air Liquide um rund 0,5 Prozent.
Neben einer starken Nachfrage nach Gasen trugen auch neue Anlagen sowie ein strikter Sparkurs zum Gewinnzuwachs bei. Im vergangenen Jahr konnte Air Liquide nach eigenen Angaben die Kosten um 280 Millionen Euro drücken. Ursprünglich waren 200 Millionen Euro geplant. An dem Gewinnschub sollen auch die Aktionäre teilhaben. Der Konzern will die Dividende auf 2,35 Euro je Aktie anheben. Im Vorjahr wurde die Dividende mit 2,25 Euro je Anteilsschein konstant gehalten.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Unternehmenschef Benoît Potier weiterhin zuversichtlich und plant einen erneuten Anstieg beim Gewinn. Bereits Ende 2010 machte der Air-Liquide-Chef mit seinem Programm "ALMA 2015" deutlich, wohin es zukünftig gehen soll. In den kommenden fünf Jahren peilt Air Liquide einen jährlichen Zuwachs beim Umsatz von im Schnitt acht bis zehn Prozent an. Im gleichen Zeitraum wollen die Franzosen zwölf Milliarden Euro investieren und jährlich mehr als 200 Millionen Euro einsparen. Auch der Nettogewinn soll langfristig wachsen.
Der Umsatz kletterte 2010 um 12,6 Prozent auf knapp 13,5 Milliarden Euro. Mehr umsetzen konnte Air Liquide mit Gasen in allen Regionen. Den grössten Zuwachs verzeichnete das Unternehmen in der Region Asien-Pazifik. Der Umsatz kletterte dort um knapp ein Viertel auf gut 2,6 Milliarden Euro. Nord- und Südamerika erlösten mit knapp 2,3 Milliarden Euro rund zehn Prozent mehr. Auch in der grössten Region Europa legte der Umsatz um knapp sechs Prozent auf 5,8 Milliarden Euro zu. Einen Umsatzrückgang verzeichneten die Franzosen in der kleineren Sparte Anlagenbau./mne/jha/tw

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