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PARIS (awp international) - Die europäischen Börsen haben am Dienstag zulegen können. Händler verwiesen auf die Erholung der US-Futures und die Stärke der Rohstoffwerte, was auch eine Erholung in Europa begünstigte. Der EuroStoxx 50 gewann bis zum Mittag 0,37 Prozent auf 2.775,62 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex noch auf dem niedrigsten Stand seit Mitte März geschlossen. Der Cac 40 legte zuletzt ebenfalls um 0,37 Prozent zu auf 3.877,54 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,16 Prozent auf 5.872,79 Punkte hoch.
In London entwickelten sich die Aktien des Bergbaukonzerns Rio Tinto mit plus 0,88 Prozent auf 4.184,50 Pence besser als der Markt. Die Titel der Konkurrenten Vedanta und Xstrata legten ebenfalls überdurchschnittlich zu. Dies schlug sich auch im Sektorindex Stoxx Europe 600 Basic Resources nieder, der um 0,57 Prozent stieg und damit den zweiten Platz bei den Branchenindizes einnahm.
Dagegen fielen die Titel von BP moderat zurück. Der britische Ölkonzern hat die Hoffnung auf eine enge Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Rosneft offenbar noch nicht aufgegeben. BP plane, die Hälfte seines 50-Prozent-Anteils am Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP an Rosneft zu verkaufen, schreibt das "Wall Street Journal". Ein Rosneft-Sprecher sagte in einer Reaktion auf den Bericht aber, dass sein Unternehmen über den Kauf von Aktien bei TNK-BP nicht gesprochen habe.
Die Titel von Ahold profitierten nicht dauerhaft von der Zahlenvorlage und büssten zuletzt 1,40 Prozent auf 9,611 Euro ein. Der niederländische Einzelhandelskonzern hatte im ersten Quartal vor allem dank eines etwas verbesserten Geschäfts in den USA mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Analyst Paul Hofman von Cheuvreux merkte indes an, dass die Margenerosion auf dem heimischen Markt etwas enttäuscht habe. Zudem blieb das Unternehmen bei seiner vorsichtigen Einschätzung für den weiteren Geschäftsverlauf.
Die PPR-Aktien gaben um 0,60 Prozent auf 116,70 Euro nach. Börsianer verwiesen auf einen Bericht der französischen Zeitung "La Tribune", wonach das deutsche Modehaus Hugo Boss auf der Einkaufsliste des französische Luxusgüterkonzerns stehe. Laut Cheuvreux-Analyst Jürgen Kolb klingen die kolportierten Kaufgelüste zwar spekulativ, können aber nicht ausgeschlossen werden. Allerdings müsste PPR dafür zunächst andere Einzelhandelsaktivitäten abstossen, deren Gesamtwert er auf 3,8 Milliarden Euro beziffere. Auf Basis der aktuellen Marktkapitalisierung seien die Boss-Vorzüge und -Stämme insgesamt 4,1 Milliarden Euro wert. Die Beteiligung des Grossaktionärs und Finanzinvestors Permira, dessen Verkaufsbereitschaft eine offene Frage sei, liege bei rund drei Milliarden Euro./gl/rum

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