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AKTIEN EUROPA: Fester - Gute Zahlen und US-Börsen ermöglichen Erholung

Dieser Inhalt wurde am 29. April 2010 - 12:14 publiziert

PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Börsen haben sich am Donnerstag etwas von den Kursverlusten der beiden Vortage erholt. Zunächst hatte Händlern zufolge die anhaltende Unsicherheit über die Schuldenkrise in der Eurozone den Markt noch gebremst, dann setzte sich aber die positive Reaktion der US-Börsen am Vorabend auf die Zinsentscheidung der Notenbank durch. Hinzu kamen überwiegend positive Unternehmensmeldungen.
Der EuroStoxx 50 stand am Mittag mit 0,91 Prozent im Plus bei 2.813,80 Punkten. Der Cac 40 gewann in Paris 0,75 Prozent auf 3.815,32 Punkte, der Londoner FTSE 100 stieg um 0,75 Prozent auf 5.628,46 Punkte.       Beim Blick auf die Branchenindizes stach der Stoxx Europe 600 Food & Beverage mit plus 2,00 Prozent positiv heraus. Der Sektor profitierte von der positiv aufgenommenen Bilanz von Unilever , deren Aktien mit plus 2,91 Prozent auf 23,175 Euro zu den Favpriten im EuroStoxx 50 zählten. Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern konnte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal kräftiger steigern als erwartet. Im Kielwasser kletterten Nestle mit plus 1,64 Prozent auf 52,70 Franken an die Spitze des Schweizer Leitindex SMI.
Honoriert wurden auch die meisten anderen Bilanzvorlagen europäischer Branchenschwergewichte. An der Spitze des europäischen Leitindex standen am Mittag Santander mit plus 4,73 Prozent auf 9,530 Euro. Die grösste spanische Bank gehört weiter zu den am besten verdienenden Geldhäusern Europas und übertraf die Markterwartungen. Auch Repsol YPF verteuerten sich um kräftige 4,33 Prozent auf 17,58 Euro. Der spanische Ölkonzern steigerte dank des deutlich höheren Ölpreises seinen Gewinn im ersten Quartal deutlich.
Zu den Verlierern zählten unterdessen ArcelorMittal mit minus 0,73 Prozent auf 30,775 Euro. Der weltgrösste Stahlhersteller konnte im ersten Quartal nicht so stark zulegen wie von Experten erwartet. In London büssten BP-Aktien 1,07 Prozent auf 618,30 Pence ein. Es seien weitere Lecks an der untergegangenen Ölplattform im Golf von Mexiko gefunden worden, begründete ein Börsianer das Minus./fat/ck

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