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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten Börsen in Europa haben sich am Dienstag bis zur Mittagszeit von ihren frühen Verlusten erholt. Nachdem zum Handelsstart noch die negativen Vorgaben der US-Börsen belastet hatten, verhalfen schliesslich vor allem Erholungsbewegungen von Aktien aus dem Öl- und Gassektor sowie der Rohstoff- und Versorgerbranche den Indizes ins Plus. Zudem stützte auch die Erholung bei den Bankenwerten die freundliche Entwicklung. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,31 Prozent auf 2.890,14 Punkte. Für den CAC 40 ging es in Paris um 0,30 Prozent aufwärts auf 4.001,84 Punkte. Der britische FTSE 100 rückte um 0,27 Prozent vor auf 5.939,53 Punkte.
Unter den Einzelwerten zählten die Aktien der Vodafone Group mit einem Plus von 2,08 Prozent auf 171,75 Pence zu den Spitzenwerten im britischen "Footsie". Der Umsatz des weltgrössten Mobilfunkkonzerns war in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr überraschend hoch ausgefallen.
Carrefour gewannen an der Spitze im Leitindex der Eurozone 1,85 Prozent auf 30,825 Euro. Europas grösster Handelskonzern bereitet sich auf den Börsengang seiner Discount-Tochter Dia vor. Carrefour sei zwar von einigen Kaufinteressenten kontaktiert worden, doch die Gespräche seien ins Leere gelaufen, sagte Vorstandschef Lars Olofsson. Eine Börsennotierung sei deshalb für die Aktionäre die beste Lösung. Ein IPO wird im Juli an der Börse in Madrid angestrebt. Finanzchef Pierre Bouchut schätzt den Unternehmenswert von Dia auf mehr als 4 Milliarden Euro.
Bouygues gaben nach Quartalszahlen am Ende des Cac 40 um 3,31 Prozent auf 32,840 Euro nach. Dem französischen Mischkonzern brachen im ersten Quartal die Gewinne weg. Für den Umsatz hob Bouygues dagegen die Jahresprognose leicht an.
Im Schweizer Index SPI fielen die Anteilsscheine von Clariant um 1,37 Prozent auf 18,03 Franken. Der Spezialchemiekonzern ist bei der Übernahme des Wettbewerbers Süd-Chemie einen weiteren Schritt vorangekommen und hat das Pflichtangebot für die noch ausstehenden 3,85 Prozent der Anteile vorgelegt. Die UBS hob zudem das Kursziel der Aktien von 25,00 auf 27,00 Franken an und beliess die Titel auf "Buy".
Nachrichten gab es zudem auch zu BP : Der britische Ölmulti ist mit seiner Offensive zur Förderung von Öl im russischen Nordpolarmeer vorerst gescheitert. Dem Konzern gelang es nicht, den Widerstand des russischen Oligarchen-Konsortiums AAR gegen die Zusammenarbeit mit dem Staatskonzern Rosneft zu brechen. Eine für alle Seite zufriedenstellende Lösung sei nicht innerhalb der am Montag abgelaufenen Frist für den geplanten Akteintausch zwischen Rosneft und BP gefunden worden, allerdings würden weitere Gespräche geführt, teilte BP mit. Das Scheitern gilt als herber Rückschlag für den von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gebeutelten Konzern BP bei der Suche nach neuen Erlösquellen. Die Aktie dagegen reagierte nicht negativ: Sie stieg im Einklang mit dem Sektor um 1,33 Prozent auf 444,30 Pence./ck/ag

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