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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben sich am Freitag leicht im Minus bewegt. Händler verwiesen auf eine schlechte Vorgabe der Wall Street als Belastung, der überraschend gestiegene Index zum Ifo-Geschäftsklima wirkte dann aber positiv. Unsicherheit bringe unterdessen die anhaltende Sorge um südeuropäische Staaten. Der EuroStoxx 50 stand am Mittag 0,50 Prozent tiefer bei 2.724,82 Punkten. Der Leitindex der Eurozone konnte wie am Vortag seine Eröffnungsgewinne nicht halten und hatte den dritten Handelstag in Folge mit Verlusten geschlossen. In Paris fiel der Standardwerteindex CAC 40 um 0,52 Prozent auf 3.691,33 Punkte, der Londoner FTSE 100 verlor 0,46 Prozent auf 5.521,44 Punkte.
Rohstoffwerte zählten zu den grössten Verlierern in Europa und der Branchenindex Stoxx Europe 600 Basic Ressources musste mit minus 1,21 Prozent den grössten Rückschlag hinnehmen. Die UBS hatte am Morgen einige britische Minenwerte abgestuft. Vor allem Antofagasta und Kazakhyms wurden beide auf "Sell" abgestuft und auf die "least preferred list" der UBS gesetzt. Die Aktien von Antofagasta standen mit minus 3,22 Prozent auf 1.172,00 Pence am "Footsie"-Ende, Kazakhmys büssten 3,08 Prozent auf 1.384,00 Pence ein. Wie schon am Vortag wurden auch die Bau- und Baustoffewerte gemieden und der Stoxx Europe 600 Construction + Materials sackte um 0,90 Prozent ab. Im EuroStoxx 50 standen am Mittag entsprechend auch die Aktien des irischen Baustoffkonzerns CRH mit minus 3,04 Prozent auf 12,295 Euro wieder am Ende des Leitindex.
GlaxoSmithKline bewegten sich trotz eines Rückschlags für das Diabetesmittel Avandia insgesamt mit dem Markt bewegt. Nach anfänglichen Kursgewinnen rutschten die Aktien des britischen Pharmaunternehmens aber mit 0,60 Prozent auf 1.251,50 Pence ins Minus. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt, das wegen eines erhöhten Herzinfarkt-Risikos umstrittene Diabetesmittel Avandia komplett vom Markt zu nehmen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA schränkt den Zugang für Patienten "erheblich" ein. Dies wurde am Vorabend bekannt. Analysten reagierten leicht negativ, bei der Credit Suisse hiess es aber auch, dass nun nach einer dreijährigen Diskussion um die Risiken regulatorische Klarheit herrsche./fat/ag

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