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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten Börsen in Europa haben am Freitag vor Bekanntgabe der monatlichen Arbeitsmarktzahlen aus den USA moderat zugelegt. Die Handelsumsätze blieben im Verlauf der Erholungsbewegungen aber relativ gering. Der EuroStoxx 50 gewann bis zur Mittagszeit 0,20 Prozent auf 2.788,05 Punkte. Die Chance, dass der Leitindex der Eurozone auf Wochensicht noch ein Plus erzielen kann, ist allerdings recht gering. Vielmehr ist davon auszugehen, dass er die fünfte Woche in Folge mit einem Minus abschliessen wird.
Der Cac 40 legte am Freitag in Paris um 0,16 Prozent auf 3.895,98 Punkte zu und der Londoner FTSE 100 rückte um 0,14 Prozent auf 5.855,58 Punkte vor. Der Swiss-Market-Index (SMI) hingegen tendierte mit rund einem Prozent im Minus, nachdem in der Schweiz tags zuvor kein Handel stattgefunden hatte.
Auf Unternehmensseite blieb es europaweit recht ruhig. Mit Blick auf die einzelnen Branchen ragten der Rohstoffsektor als schwächster und der Autosektor als stärkster Teilbereich in Europa hervor. So zählten Minenwerte im britischen "Footsie" überwiegend zu den Verlierern, wobei sich Fresnillo und Rio Tinto mit jeweils rund einem Prozent als schwächste Branchenwerte zeigten. Der Kupferpreis war in der Nacht zum Freitag kräftig gefallen, auch wenn er sich zurzeit wieder etwas erholt.
Die Fiat-Aktien ragten im MIB30-Index mit einem Plus von 3,73 Prozent auf 7,365 Euro hervor. Die US-Regierung verkauft ihre verbliebene sechsprozentige Beteiligung am Autokonzern Chrysler für 500 Millionen Dollar (rund 345 Millionen Euro) an den italienischen Autobauer. Der Fiat-Anteil an Chrysler beläuft sich bisher auf 46 Prozent und steigt damit auf über 50 Prozent. Auch die deutschen Autowerte zählten zu den Gewinnern und erholten sich etwas von ihren Vortagesverlusten.
Im EuroStoxx 50 zeigten sich die Nokia-Aktien erneut sehr schwach. Sie sanken am Index-Ende um 4,84 Prozent auf 4,486 Euro. Nachdem die Finnen am Dienstag ihre Geschäftsprognosen deutlich nach unten korrigiert hatten, haben sie nun bereits 21,5 Prozent eingebüsst.
Die Roche-Titel verloren im SMI leicht unterdurchschnittliche 0,61 Prozent auf 147,50 Franken. Der Schweizer Pharmakonzern erzielte mit dem Krebsmittel Tarceva bei Lungenkrebspatienten vielversprechende Ergebnisse.
Kingfisher erholten sich im FTSE 100 von ihrem rund einprozentigen Vortagesverlust und legten um 0,43 Prozent auf 280,50 Pence zu. Nach dem am Donnerstag bekannt gegebenen Zwischenbericht zum ersten Quartal folgten nun Analystenkommentare. Barclays-Expertin Karen Howland etwa beliess die Aktie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 340 Pence. Das Papier ist ihres Erachtens ein "Top Pick" im britischen Einzelhandelssektor./ck/fa

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