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PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Aktienmärkte haben ihre Schwäche der vergangenen Tage am Mittwoch mit moderaten Verlusten fortgesetzt. Die Ölpreise bleiben wegen der anhaltende Unruhen im Nahen Osten auf hohem Niveau. Das wiederum verstärke Sorgen um ein schwächeres weltweites Wirtschaftswachstum. Der EuroStoxx 50 lag am Mittag allerdings nur moderat mit 0,04 Prozent im Minus bei 2.982,00 Punkten und der französische Leitindex Cac 40 verlor in Paris 0,11 Prozent auf 4.045,69 Punkte. Etwas deutlicher war das Minus in London, wo der FTSE 100 um 0,68 Prozent auf 5.956,28 Punkte nachgab.
Im Fokus der Anleger blieben die in Libyen engagierten Ölfirmen. Repsol-YPF , BP und Royal Dutch Shell büssten zwischen 0,9 und 1,2 Prozent ein. Papiere von OMV rutschten in Wien gar um mehr als sechs Prozent ab, nachdem der österreichische Energiekonzern Zahlen zum vierten Quartal vorlegte und einen kompletten Stopp der Ölproduktion in Libyen nicht mehr ausschliesst. Einzig die jüngst schon stark belasteten Eni-Titel konnten sich dem entziehen und stiegen in Mailand um 0,69 Prozent auf 17,40 Euro. Analysten hatten allerdings zuletzt etwas ruhigere Töne angeschlagen, was den Kurs stützen dürfte.
Unter Druck kamen auch die Minenwerte in London, nachdem sich die Preise für Kupfer und weitere Metalle etwas von ihren jüngsten Hochs entfernten. Der Stoxx 600 Basic Materials büsste 1,28 Prozent ein und war damit unter den schwächsten Branchenindizes zu finden. Unter den Einzelwerten verloren BHP Billiton 1,57 Prozent auf 2.375 Pence, aber auch die Papiere von Rio Tinto und von Anglo American gaben um etwa ein Prozent nach.
Kursgewinne waren dagegen im Bankensektor zu verzeichnen. Der Teilindex Stoxx 600 Banks gewann 0,57 Prozent. Lloyds führten in London die Gewinnerliste mit einem Plus von 1,55 Prozent an und auch im EuroStoxx lag mit den 1,86 Prozent festeren Aktien von Intesa SanPaolo ein Finanzwert an der Spitze. Credit Agricole und Unicredit legten ebenfalls rund 1,6 Prozent zu.
Um 1,80 Prozent auf 20,605 Euro ging es indes auch für die Anteilsscheine von Vivendi nach oben. Der französische Medienkonzern hat am Vorabend vor einem US-Gericht einen Sieg errungen und eine bedeutende Reduzierung einer milliardenschweren Sammelklage von Aktionären erwirkt. Vivendi kündigte daraufhin "einen signifikanten Abbau" der zuvor vorgenommenen Rückstellungen an./tih/rum

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