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PARIS/LONDON (awp international) ? Vor dem Treffen der EU-Finanzminister haben die meisten europäischen Aktienmärkte am Montag Verluste verzeichnet. Die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) wollen den Euro-Rettungsschirm ausweiten, Deutschland stemmt sich gegen diese Pläne. Der EuroStoxx 50 gab bis zum Mittag 0,44 Prozent auf 2.907,56 Punkte ab, nachdem er allerdings in der Vorwoche knapp vier Prozent zugelegt hatte. Der CAC-40-Index verlor in Paris 0,31 Prozent auf 3.970,99 Punkte. Der Londoner FTSE 100 zeigte sich dagegen recht stabil mit minus 0,04 Prozent auf 5.999,87 Punkte.
Es herrsche Zurückhaltung und Vorsicht vor dem Minister-Treffen, das am späteren Nachmittag stattfinden wird, sagten Händler. Zudem mangele es an Impulsen für die Märkte, da keine wichtigen Konjunkturdaten und Unternehmensbilanzen anstünden und die US-Börsen heute feiertagsbedingt geschlossen blieben.
Mit Blick auf die einzelnen Branchen waren Finanzwerte die grössten Verlierer. Am Markt wurde von Gewinnmitnahmen besprochen. Banco Santander waren schwächster Wert im EuroStoxx 50 mit minus 2,58 Prozent auf 8,398 Euro. Societe Generale folgten an zweiter Stelle mit minus 1,95 Prozent auf 44,31 Euro und Credit Agricole büssten 1,30 Prozent auf 10,24 Euro ein. Im britischen Index verloren die Aktien des Vermögensverwalters Schroders mehr als 2,7 Prozent. Die Titel der Royal Bank of Scotland (RBS) sanken um 1,24 Prozent auf 42,14 Pence.
Zu den Favoriten gehörten dort die Aktien von BP mit plus 1,32 Prozent auf 506,10 Pence. Der Öl-Konzern und der russische Staatskonzern Rosneft haben ihre Pläne zur Öl- und Gasförderung im Polarmeer in einem historischen Milliardendeal besiegelt. Rosneft steigt bei BP ein und BP beteiligte sich mit weiteren 9,5 Prozent an Rosneft.
Die Anteilsscheine der Smiths Group sprangen um 10,76 Prozent auf 1.420,00 Pence hoch. Am Freitag nach Börsenschluss hatte der Technologiekonzern ein Gebot in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar für seine Medizinsparte abgelehnt.
EADS gaben im Cac 40 um 0,46 Prozent auf 20,655 Euro nach. Im 40. Jahr seines Bestehens hat der europäische Flugzeugbauer Airbus mehr als doppelt soviel Verkehrsflugzeuge wie im Vorjahr verkauft und die Marke von 10.000 Bestellungen überschritten. Überschattet wurde dies jedoch von einem Bericht im "Handelsblatt" zum A400M. Die Finanzierung für das militärische Transportflugzeug stehe vor der entscheidenden Haushaltssitzung am kommenden Mittwoch auf der Kippe, hiess es dort.
Nach der Vorlage von Jahreszahlen 2010 und einem Ausblick auf 2011 stiegen im Swiss-Market-Index (SMI) die Anteilsscheine des Warenprüfkonzerns SGS an die Spitze und gewannen 2,28 Prozent auf 1.570,00 Franken. Roche rückten um 1,53 auf 139,50 Franken vor. Alan Hippe wechselt als Finanzvorstand von ThyssenKrupp zum Schweizer Pharmakonzern./ck/ag

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