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AKTIEN EUROPA/Eröffnung: Leichte Verluste (AF)

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 11:00 publiziert

PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Aktienindizes sind am Mittwoch nach einer Eröffnung mit moderaten Gewinne am Vormittag leicht ins Minus gedreht. Der EuroStoxx 50 fiel bis 10.25 Uhr um 0,20 Prozent auf 2.919,24 Zähler. Der CAC-40-Index in Paris verlor 0,46 Prozent auf 3.853,27 Punkte. Auch in London ging es leicht begab: Der FTSE 100 büsste 0,07 Prozent auf 5.239,90 Zähler ein.
Aktien des britischen Süsswarenkonzerns Cadbury stiegen nach einem überraschend starken dritten Quartal um 0,13 Prozent auf 799,125 Pence. Das potenzielle Übernahmeziel des amerikanischen Lebensmittelriesen Kraft schraubte nach einem Umsatzplus von sieben Prozent seine Jahresziele nach oben. Titel des Installationszulieferers Wolseley legten um 2,26 Prozent auf 1.446,00 Pence zu. Merrill Lynch hatte zuvor das Votum für die Aktien von "Underperform" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 2.100 Pence mehr als verdoppelt.
Titel des spanischen Energiekonzerns Iberdrola verloren 0,47 Prozent auf 6,29 Euro. Iberdrola hielt in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres sein Ergebnis praktisch stabil. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg zwar um 0,6 Prozent auf 4,951 Milliarden Euro, Analysten hatten indes etwas mehr erwartet.
In Paris gerieten die Aktien von Pinault-Printemps-Redoute (PPR) unter Druck. Der französische Luxuswarenanbieter und Puma-Mutterkonzern litt im dritten Quartal unter der Kaufzurückhaltung der Kunden und setzte 5,5 Prozent weniger als im Vorjahrszeitraum um. Die Papiere verloren 3,82 Prozent auf 81,92 Euro. Die Titel von Europas zweitgrösstem Autobauer PSA Peugeot Citroen lagen in Frankreich mit einem Minus von 5,96 Prozent auf 22,73 Euro am Indexende. Die Franzosen setzten im dritten Quartal 7,7 Prozent weniger um als noch vor einem Jahr.
Aktien von Ericsson konnten von einem Umsatzplus ihres Chip-Joint-Ventures ST-Ericsson nicht profitieren und verloren 0,14 Prozent auf 72,50 schwedische Kronen. Das im Februar 2009 gegründete 50-50-Gemeinschaftsunternehmen von Ericsson und STMicroelectronics konnte im dritten Quartal mehr umsetzen als im zweiten Jahresviertel und seinen Verlust verringern. STMicroelectronics selbst erlitt im dritten Quartal bei einem leichten Umsatzrückgang einen überraschend hohen Verlust, was die Aktie mit 3,46 Prozent auf 6,36 Euro ins Minus drückte.
In der Schweiz gewannen die Aktien von Synthes 4,20 Prozent auf 126,50 Schweizer Franken. Der Orthopädie-Konzern beschleunigte sein Wachstum im dritten Quartal in der wichtigsten Region Nordamerika trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen. Auch mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf ist das Unternehmen vorsichtig optimistisch./stb/gl

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