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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Dienstag an ihren starken Jahresauftakt angeknüpft. Der EuroStoxx 50 gewann bis zum Mittag weitere 0,57 Prozent auf 2.855,65 Punkte und der CAC-40-Index legte in Paris um 0,65 Prozent auf 3.926,24 Punkte zu. Der FTSE 100 holte nach der längeren Handelspause zum Jahreswechsel die Gewinne der anderen Börsen nach und sprang um 2,27 Prozent auf 6.033,89 Punkte an. Der britische Leitindex markierte zwischenzeitlich mit 6.038 Punkten den höchsten Stand seit Juni 2008.
Die unerwartet deutlich aufgehellte Stimmung der US-Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe vom Vortag habe den Optimismus für die Wirtschaftsentwicklung weiter angeheizt, sagte ein Marktstratege. Die Anleger seien zuversichtlich, dass sich auch im Arbeitsmarktbericht am Freitag eine Verbesserung zeige.
Besonders gefragt waren bis zum Mittag die am Vortag eher unterdurchschnittlichen Rohstoffwerte sowie der Öl- und Gassektor. Aber auch Bankentitel und Einzelhandelswerte ragten im marktbreiten Anstieg heraus. Favorit im EuroStoxx waren die Aktien der Deutschen Börse mit einem Anstieg um 2,87 Prozent auf 54,200 Euro, gefolgt von Carrefour mit plus 2,61 Prozent auf 32,885 Euro. Merrill Lynch empfahl die Einzelhandelstitel in einer Branchenstudie zum Kauf. Es gebe es zwar einige negative Aspekte, die jedoch nach Meinung des Analysten John Kershaw eingepreist sind. Zudem dürften sich die Hypermärkte zukünftig besser entwickeln und eine Börsennotierung von Minderheitsanteilen am Immobilienbesitz und Dia seien wahrscheinlich.
Im "Footsie" waren Fresnillo mit einem Kurssprung von 5,76 Prozent auf 1.764 Pence Favorit. Dieser und andere Bergbautitel profitierten von weiter stark gestiegenen Edelmetallpreisen mit einem neuerlichen Rekordhoch bei Kupfer. BP gewannen 5,42 Prozent auf 490,80 Pence nach einem Bericht über ein Übernahmeangebot von Royal Dutch Shell . Wie "The Daily Mail" berichtet habe nur die Sorge vor hohen Schadensersatzfoederungen den Konkurrenten von einer Offerte während der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko abgehalten. Shell-Aktien legten um 1,89 Prozent zu auf 2.155 Pence. Der gestiegene Ölpreis tat sein übriges und auch Total waren im EuroStoxx mit plus 2,06 Prozent überdurchschnittlich gefragt.
ArcelorMittal rutschten dagegen um 1,74 Prozent auf 28,475 Euro ab. Der Stahlkonzern liegt im Ringen um den kanadischen Eisenerzproduzenten Baffinland vorne, wird sein Gebot allerdings laut eigenen Angaben nicht nochmals aufstocken.
ACS büssten 0,81 Prozent ein auf 34,915 Euro ein. Der Weg für die feindliche Übernahme des Baukonzerns Hochtief scheint frei: Der spanische Grossaktionär hat seinen Anteil an Hochtief über die wichtige 30-Prozent-Marke gesteigert./ag/chs

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