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AKTIEN EUROPA/Leichte Gewinne - Warten auf US-Arbeitsmarktbericht

Dieser Inhalt wurde am 05. März 2010 - 12:00 publiziert

PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Freitag vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA leichte Gewinne verzeichnet. Die Anleger warten nach Einschätzung von Händlern auf den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für Februar, hiess es von Händlern. Volkswirte rechnen bei der Zahl der Beschäftigten mit einem jahreszeitlich bedingten leichten Rückgang um 50.000, was auf eine Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes hindeuten würde. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrials lässt im Mittagshandel leichte Kursgewinne an der New Yorker Börse erwarten.
Der EuroStoxx 50 stieg gegen Mittag um 0,50 Prozent auf 2.830,24 Punkte. Der CAC-40-Index legte in Paris um 0,57 Prozent auf 3.850,06 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,44 Prozent auf 5.551,29 Punkte.
Zu den stärksten Gewinnern zählten die Aktien der britischen Verlagsgruppe United Business Media mit einem Plus von 7,44 Prozent auf 497,90 Pence. Zeitweise erreichten die Papiere ein Tageshoch bei 518,00 Pence, nachdem das Unternehmen einen überraschend schwachen Gewinnrückgang für das abgelaufene Quartal meldete.
Dagegen mussten die Aktien des französischen Versorgers Veolia Environnement Verluste von 2,96 Prozent auf 24,26 Euro einstecken. Analysten werteten die jüngste Prognose des Unternehmens als eine Enttäuschung. Zu den Verlierern zählten auch die Aktien von GlaxoSmithKline . An der Börse in London rutschten die Papiere des Pharmakonzerns nach einen negativen Analystenkommentar der Schweizer Grossbank UBS um 1,29 Prozent auf 1.229,08 Pence ab.
Schliesslich zählten die Aktien von Areva zu den Gewinnern am Markt. Die Papiere des weltgrössten Nuklearkonzerns mussten an der Börse in Paris aber einen Teil der frühen Gewinne wieder abgeben und legten im Mittagshandel nach Geschäftszahlen nur noch 0,67 Prozent auf 347,75 Euro zu. Der Konzern verdiente zwar wegen Rückstellungen für den stark verzögerten Bau des Druckwasserreaktors in Finnland weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stieg hingegen./jkr/dr

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