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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag leichte Verluste verbucht. Anleger hielten sich vor der Datenflut aus den USA am Nachmittag zurück. Enttäuschende Einzelhandelsumsätze aus Grossbritannien hätten ebenfalls auf die Stimmung gedrückt. Der EuroStoxx 50 verlor gegen Mittag 0,19 Prozent auf 2.788,97 Punkte vor. In Paris gab der CAC-40-Index 0,34 Prozent auf 3.742,70 Punkte ab und der Londoner FTSE 100 rutschte um 0,18 Prozent auf 5.545,47 Punkte ab.
"Dem Markt fehlt nach wie vor eine klare Richtung heute und es könnte auch so bleiben", kommentierte ein Stratege das Marktgeschehen. Der Markt reagiere nach wie vor sehr empfindlich auf Daten und die gestrigen Konjunkturdaten seien etwas enttäuschend ausgefallen.
Der Rohstoffsektor führte die Verliererliste an. Vor allem die Papiere von Rio Tinto , BHP Billiton und ArcelorMittal standen wegen schwächerer Rohstoffpreise sowie Sorgen um das weltweite Wirtschaftswachstum im Stoxx 50 unter Druck und gaben zwischen 0,59 und 1,20 Prozent nach. Bei BHP gab es zudem einen Zeitungsbericht, wonach Potash derzeit versucht, ein Konsortium aufzubauen, das ein Gegengebot für das 38,6 Milliarden Dollar schwere feindliche Übernahmeangebot von BHP machen könnte.
Unter den Einzelwerten standen Titel wie ACS im Fokus. Die Spanier planen eine Übernahmeangebot für den deutschen Konkurrenten Hochtief . Die Papiere von ACS waren bis kurz vor 12.00 vom Handel ausgesetzt und starteten dann mit einem Plus von etwa einem halben Prozent. Die schwachen Einzelhandelsdaten konnten Europas grösste Baumarktkette Kingfisher nichts anhaben. Der Konzern profitierte in den ersten sechs Monaten von Kosteneinsparungen und steigerte seinen Gewinn vor Steuern und Sondereffekten für die 26 Wochen des laufenden Jahres bis zum 31. Juli.
Bei Siemens sorgten ein Grossauftrag und positive Analystenkommentare indes für die deutlichsten Kursgewinne im pan-europäischen Leitindex. Der schwedische Telekomausrüster LM Ericsson gab am Ende des Stoxx 50 2,94 Prozent auf 75,95 schwedische Kronen ab. Die Schweden selbst erklärten unterdessen, dass sie keine Ausblicke gäben./rum/tih

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