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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Freitag durchgeatmet und einen kleinen Teil der kräftigen Kursgewinne der Vortage wieder angegeben. Der EuroStoxx 50 stand am Mittag mit 0,43 Prozent im Minus bei 2.903,21 Punkten. In den vergangenen drei Sitzungen hatte der europäische Leitindex dank einer Entspannung in der Eurozone wegen erfolgreicher Anleihenauktionen 5,54 Prozent gewonnen. Der CAC-40-Index verlor in Paris 0,85 Prozent auf 3.972,75 Punkte und der Londoner FTSE 100 fiel um 0,76 Prozent auf 5.978,15 Punkte.
Fallende Rohstoffpreise hatten am Morgen bereits den Tokioter Aktienmarkt belastet und das löse auch in Europa einige Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende aus, sagte ein Händler. Auch die schwächeren Schlusskurse in New York und Tokio drückten nun etwas auf die Stimmung. Das werde auch nicht durch positive Vorgaben im Technologiesektor nach der Intel-Bilanz kompensiert. Uneinheitlich ist unterdessen die Erwartung für den Start an der Wall Street: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Mittag 0,14 Prozent im Minus, der Nasdaq-100-Future legte dagegen moderate 0,05 Prozent zu.
Aktien der Chipkonzerne profitierten von den nach US-Börsenschluss vorgelegten, besser als erwartet ausgefallenen Intel-Zahlen . Auch die Zielsetzung des Branchenprimus aus den USA ist solide, wie Analyst Tim Luke von Barclays sagte. ASML Holding verteuerten sich um 3,13 Prozent auf 29,025 Euro und zählten damit zu den Favoriten im europäischen Geschäft. ARM Holdings standen in London mit plus 6,45 Prozent auf 536,50 Pence an der "Footsie"-Spitze. Der Branchenindex Stoxx Europa 600 Technology tendierte unverändert und hielt sich damit besser als die Mehrheit der anderen Indizes.
Carrefour-Aktien verteuerten sich um 0,78 Prozent auf 33,660 Euro. Europas grösster Einzelhändler litt wie viele Konkurrenten im Weihnachtsgeschäft unter dem starken Schneefall in Westeuropa. Der Umsatz stieg inklusive der Benzinverkäufe, neuer Läden und nach Währungseffekten um 5,1 Prozent und damit etwas stärker als von den Experten im Schnitt erwartet.
Minenwerte bröckelten angesichts etwas weiter fallender Metallpreise ebenfalls von ihren hochs ab und belasteten vor allem die Börsen in London:Xstrata büssten am Footsie-Ende 2,41 Prozent auf 1.477 Pence ein. Der Sektorindex Stoxx Europe 600 Basic Resources gab mit minus 1,61 Prozent unter den Branchenindizes am stärksten nach. Im Züricher Swiss-Market-Index (SMI) stand mit Julius Bär , deren Aktien 2,00 Prozent auf 42,68 Franken einbüssten, ein Finanzwert am Indexende.
fat/tih

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