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PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Aktien haben sich am Montag etwas von ihren deutlichen Kursverlusten der vergangenen Woche erholt. Angesichts der weiter schwelenden Schuldenkrise seien die Anleger aber weiterhin nervös, meinten Marktbeobachter. So hatten die wichtigsten Börsenindizes im frühen Handel noch keine einheitliche Richtung gefunden und erst gegen Mittag etwas zugelegt.
So stieg der EuroStoxx 50 nach einem Vorwochenverlust von 1,96 Prozent zuletzt um 0,15 Prozent auf 2.720,06 Punkte. Der Londoner FTSE 100 legte am Montag um 0,26 Prozent zu auf 5.712,46 Punkte und der Cac 40 rückte um 0,13 Prozent auf 3.789,62 Punkte vor.
Zu Wochenbeginn zeigten sich die Anleger verhalten optimistisch, dass die Abstimmung im griechischen Parlament über das Sparpaket der Regierung von Ministerpräsident Georgios Papandreou erfolgreich verlaufen wird. Am Dienstag und Mittwoch soll das Gremium über das Sparprogramm beraten, bis Ende des Monats - also bis spätestens Donnerstag - muss Papandreou das Ganze durchs Parlament bringen.
Der leicht gestiegene Optimismus der Investoren spiegelte sich auch in der Entwicklung der Finanzaktien wider: Nachdem sie im frühen Handel noch zu den grössten Verlierern gezählt hatten, legten sie im weiteren Verlauf kontinuierlich zu und reihten sich gegen Mittag sogar die Liste der besten Branchenwerte ein. So kletterten die Titel von Assicurazioni Generali an der Spitze des europäischen Leitindexes EuroStoxx 50 um 1,54 Prozent auf 13,85 Euro nach oben. Dahinter folgten die Papiere von Intesa SanPaolo mit einem Plus von 1,46 Prozent auf 1,7320 Euro.
Einziger Sektor im Minus waren die Chemiewerte, die unter einer negativen Nachricht von Akzo Nobel litten. Der niederländische Konzern hatte wegen höherer Rohstoffkosten seine Ergebnis-Prognosen gesenkt. Sowohl im zweiten Quartal als auch im Gesamtjahr dürften die Ergebnisse hinter den bisherigen Erwartungen zurückbleiben. Insofern sackten die Akzo-Nobel-Anteilsscheine in Amsterdam um 10,44 Prozent auf 40,955 Euro ab. Im Sog dessen sanken die Titel des deutschen Wettbewerbers BASF am Ende des EuroStoxx 50 um 1,37 Prozent auf 63,41 Euro.
Klarer Spitzenreiter im niederländischen Leitindex Amsterdam-Exchanges-Index (AEX) wiederum waren die Titel des Chip-Ausrüsters ASML Holding, die sich um 3,16 Prozent auf 25,47 Euro verteuerten. Die französische Investmentbank Natixis hatten die Aktien zum Kauf empfohlen. Daraufhin gehörten Technologiewerte auch europaweit zu den grössten Gewinnern./la/rum

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