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AKTIEN EUROPA/Schluss: Etwas schwächer - Verluste der Wall Street

Dieser Inhalt wurde am 23. Oktober 2009 - 18:40 publiziert

PARIS/LONDON (awp international) - In Anlehnung an die Kursverluste der US-Börsen haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der EuroStoxx 50 fiel bis Handelsende um 0,56 Prozent auf 2.886,08 Zähler. Auf Wochensicht sank der Index damit um 0,25 Prozent. Der CAC-40-Index in Paris verlor 0,33 Prozent auf 3.808,24 Punkte. In London stieg der FTSE 100 gestützt auf Kursgewinne bei den Minenwerten um 0,68 Prozent auf 5.242,57 Zähler.
Mit ING , BNP Paribas und Societe Generale standen gleich drei Bankenwerte an der Spitze des EuroSTOXX 50. Credit Agricole gehörte ebenfalls zu den Gewinnern. Die französische Grossbank BNP hatte sich am Vorabend nach Handelsschluss zu ihrer Kapitalerhöhung geäussert. Das Angebot sei 2,5-fach überzeichnet gewesen, teilte die Bank mit. Ende September hatte die BNP angekündigt, ihr Kapital um 4,3 Milliarden Euro durch die Ausgabe neuer Aktien erhöhen zu wollen. Mit dem Geld sollen die erhaltenen Staatshilfen schneller zurückgezahlt werden. Die Aktien verteuerten sich um 2,09 Prozent auf 56,25 Euro.
Danone büssten ihre frühen Gewinne ein und schlossen mit minus 0,84 Prozent auf 41,25 Euro. Der französische Lebensmittelkonzern hatte vor allem in seinem Geschäft mit Milchprodukten besser als erwartet abschneiden können. Zudem zeigte sich Danone zuversichtlich für das kommende Jahr. Saint Gobain gewannen 1,51 Prozent auf 36,41 Euro. Der französische Baustoffkonzern hatte bereits am Vorabend nach Börsenschluss trotz eines Umsatzrückgangs im dritten Quartal seine Gewinnprognose für das zweite Halbjahr bestätigt. Morgan Stanley hob das Kursziel von 26,00 auf 31,90 Euro, liess die Einstufung aber auf "Equal-weight". Der Industriekonzern komme mit den Kostensenkungen gut voran, schrieb Analystin Alejandra Pereda in einer Studie.
Im Stoxx 50 zählten vor allem die Minenwerte wie Anglo American , Rio Tinto und BHP Billiton zu den Favoriten und gewannen zwischen zwei und vier Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf anziehende Rohstoffpreise als treibende Kraft./sf/he

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