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PARIS (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Donnerstag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. "Das Interesse an Aktien ist wieder da", sagte Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank. "Es gibt derzeit keine grossen Belastungsfaktoren. Griechenland ist zwar nicht ausgestanden, und Portugal war gestern kurzzeitig ein Schlag ins Kontor, aber dort ist die Lage ja nicht ganz so dramatisch wie in Griechenland." Nach Einschätzung von Patrick Pflüger, Marktstratege bei IG Markets, "kristallisiert sich langsam eine Lösung für Griechenland heraus". Anleger richten nun ihren Blick zunehmend auf den bevorstehenden EU-Gipfel. Auf diesem soll über die Eindämmung der Schuldenkrise geredet werden.
Der EuroStoxx 50 gewann 1,52 Prozent auf 2.948,09 Punkte. In Paris stieg der Cac 40 um 1,28 Prozent auf 4.000,48 Punkte. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,88 Prozent auf 5.727,65 Punkte nach oben.
Finanztitel gehörten überwiegend zu den grössten Gewinnern. So legten Credit Agricole als einer der besten Werte im EuroStoxx 50 um 3,20 Prozent auf 13,235 Euro zu. HSBC kletterten in London um 2,99 Prozent auf 694,70 Britische Pence. In Zürich gewannen Credit Suisse noch 0,93 Prozent auf 54,00 Schweizer Franken.
Ausserhalb des Finanzsektors legten United Utilities um 2,77 Prozent auf 557,00 Pence zu. Der britische Wasserkonzern rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit einer guten Entwicklung. Das Unternehmen profitiere weiterhin von seiner robusten Finanzierungsposition, sagte Konzernchef Philip Green.
Bester Wert im FTSE 100 waren mit einem Aufschlag von 6,21 Prozent auf 272,00 Pence aber Thomas Cook . Der britische Reiseveranstalter sieht eine Verbesserung bei den Buchungszahlen und will zudem sein Deutschland-Geschäft ausbauen. Verhandlungen für einen Zukauf stünden kurz vor dem Abschluss, sagte Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa.
Dahinter kletterten Next um 5,02 Prozent auf 2.182,38 Pence. Der britische Bekleidungshändler hatte mit seinem Jahresgewinn die Prognosen von Experten übertroffen. Kingfisher verloren hingegen 1,18 Prozent auf 222,448 Pence, nachdem sich Analysten enttäuscht über die Dividendenentwicklung der britischen Baumarktkette gezeigt hatten.
Vodafone verloren belastet von einer negativen Analystenäusserung 1,14 Prozent auf 147,096 Pence. Morgan Stanley hatte die Bewertung für die Anteilsscheine des britischen Mobilfunkkonzerns um zwei Stufen auf "Underweight" gesenkt. Das Kursziel verringerten die Experten zugleich um 20 Pence auf 160 Pence./he/stw

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