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PARIS/LONDON (awp international) - Nach dem starken Vortag haben die europäischen Börsen am Mittwoch Verluste erlitten. Neben den Abschlägen bei Rohstofftiteln belasteten am Nachmittag auch noch die schwächelnden US-Börsen, wo sich lediglich der Leitindex Dow Jones kaum verändert behauptete. Börsianer wollten die aktuelle Marktentwicklung indes nicht überbewerten und sprachen von Gewinnmitnahmen. Das Wirtschaftsumfeld sei weiter solide und sollte ebenso wie eine gut verlaufende Berichtssaison für weiter steigende Kurse sorgen.
Der EuroStoxx 50 , der am Dienstag auf den höchsten Stand seit April 2010 gestiegen war, schloss mit einem Minus von 0,74 Prozent bei 2.923,76 Punkten. Der Cac 40 in Paris verlor 0,90 Prozent auf 3.976,71 Punkte, und in London büsste der FTSE 100 1,32 Prozent auf 5.976,70 Punkte ein.
Die Aktien rohstoffsensibler Unternehmen vollzogen den Preisrückgang bei wichtigen Metallen nach. So gaben in London die Titel des Bergbaukonzerns Antofagasta um 3,59 Prozent auf 1.496 Pence nach. Auch die Papiere der Konkurrenten Lonmin und Anglo American verloren mehr als drei Prozent.
Im EuroStoxx büssten die Aktien von Repsol 3,11 Prozent auf 22,285 Euro ein. Sie waren kurz nach dem Börsenstart vorübergehend vom Handel ausgesetzt worden, da die Schweizer UBS für die Sparkasse Catalunya Caixa 1,6 Prozent des Ölunternehmens oder knapp 20 Millionen Aktien zu je 22,56 Euro am Markt platziert hatte.
Die Titel von ASML büssten trotz guter Zahlen als Schlusslicht im Amsterdam-Exchanges-Index (AEX) 6,84 Prozent auf 27,900 Euro ein. Der Halbleiterausrüster konnte zwar dank der starken weltweiten Nachfrage für Smartphones und des Booms der Tabletcomputer ("iPad") über ein Rekordjahr berichten und blickt zudem optimistisch auf das laufende Jahr. Allerdings hatten die Titel in den vergangenen Monaten bereits um mehr als die Hälfte an Wert gewonnen.
Beim Elektronikkonzern Philips drückten schwache Zahlen des US-Branchenkollegen Cree die Aktien mit minus 3,31 Prozent auf 24,500 Euro auf den letzten Platz im EuroStoxx. Der LED-Hersteller hatte mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal sowie mit dem Ausblick auf das laufende Quartal die Erwartungen deutlich verfehlt.
Dagegen profitierten die Enel-Titel von positiven Studien und gewannen 2,43 Prozent auf 4,010 Euro. Die US-Bank Goldman Sachs nahm die Beobachtung des Energiekonzerns mit einer Kaufempfehlung sowie einem Kursziel von 5,00 Euro wieder auf. Die britische Barclays stufte die Aktie hoch und rät nun zur Übergewichtung mit einem auf 4,70 Euro angehobenen Kursziel. In London waren die Anteilsscheine von Pearson mit einem Plus von 4,47 Prozent auf 1.069 Pence der Favorit der Anleger. Der Verlagskonzern hob dank guter Geschäfte mit Schulbüchern und digitalen Produkten erneut die Prognosen für 2010 an.
gl/stw

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