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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Donnerstag belastet von Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Aus Asien, Europa und den USA habe es beunruhigende Nachrichten gegeben, sagten Händler. China hatte im Februar überraschend mit 7,3 Milliarden US-Dollar das grösste monatliche Handelsdefizit seit sieben Jahren verbucht. Die US-Ratingagentur Moody's hatte die Kreditwürdigkeit von Spanien um eine Note gesenkt. In den Vereinigten Staaten waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der abgelaufenen Woche deutlich gestiegen. Auch der anhaltend hohe Ölpreise trage zu den Sorgen bei, sagten Händler.
Der EuroStoxx 50 fiel um 0,86 Prozent auf 2.909,73 Punkte. In Paris verlor der Cac 40 0,75 Prozent auf 3.963,99 Punkte. In London rutschte der FTSE 100 um 1,55 Prozent auf 5.845,29 Punkte ab.
Rohstoffwerte zählten wie schon im asiatischen Handel zu den grössten Verlierern - der Branchenindex Stoxx Europe 600 Basic Resources stellte mit minus 3,08 Prozent den eindeutig schwächsten Sektor. Händler verwiesen auf fallende Metallpreise als Belastung. Im EuroStoxx fanden sich die Titel des Stahlkonzerns ArcelorMittal mit einem Abschlag von 1,92 Prozent auf 24,715 Euro unter den schwächsten Werten ein.
In London rutschten Rio Tinto als einer der grössten Verlierer um 3,83 Prozent auf 3.932,80 Britische Pence ab. Der Minenkonzern hatte zudem sein Angebot für den auf Afrika fokussierten Kohleproduzenten Riversdale Mining erhöht.
In Brüssel sprangen Delhaize mit einem Aufschlag von 4,08 Prozent auf 59,74 Euro mit weitem Abstand an die Spitze des BEL20 . Die belgische Supermarktkette hatte im vierten Quartal mehr Gewinn erzielt als von Analysten erwartet worden war.
In Zürich waren Roche mit einem Plus von 0,23 Prozent auf 132,00 Schweizer Franken einer der wenigen Gewinner im SMI . Der Pharmakonzern hatte in Japan die Zulassung für eine Zusatzindikation für das Krebsmedikament Herceptin erhalten./he/fn

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