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PARIS (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Freitag nach einer Talfahrt zu einer kräftigen Erholung angesetzt. Der Stimmungswandel wurde vor allem durch Aussagen der US-Notenbank Fed auf einer Konferenz in Jackson Hole ausgelöst. Präsidenten Ben Bernanke sagte, die Fed stehe für weitere unkonventionelle, konjunkturstützende Massnahmen bereit, sollte sich der Wachstumsausblick signifikant eintrüben.
Der EuroStoxx 50 , der zeitweise bis auf rund 2.580 Punkte gefallen war, ging mit plus 0,90 Prozent auf 2.630,35 Punkte aus dem Handel. Im Wochenverlauf war dies ein Minus von 0,7 Prozent. In Paris gewann der CAC-40-Index am Freitag 0,93 Prozent auf 3.507,44 Punkte und in London stieg der FTSE 100 um 0,89 Prozent auf 5.201,56 Punkte. Im Wochenverlauf bedeutete dies für den "Footsie" ein kleines Plus von 0,1 Prozent.
Schwächster Wert im Leitindex der Eurozone war die Aktie der italienischen Grossbank Intesa Sanpaolo nach Zahlen. Die Bank meldete für das zweite Quartal einen Gewinnsprung und sieht sich nach sechs Monaten weiter auf Kurs zu ihrem Jahresziel. Der Gewinn soll 2010 höher ausfallen als die 2,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Die Aktie der Unicredit gab ebenfalls nach und verlor 0,37 Prozent. In London gaben die Titel der Royal Bank of Scotland (RBS) 0,80 Prozent ab.
Die Titel von EADS waren aufgrund eines Presseberichts Schlusslicht im Cac 40 mit einem Abschlag von 3,15 Prozent auf 17,385 Euro. Die Serienproduktion des neuen Airbus-Langstreckenflugzeugs A350 wird laut der Wirtschaftszeitung "Les Echos" wesentlich langsamer anlaufen als ursprünglich geplant. Der europäische Flugzeugbauer habe seine Ziele für die Jahre 2013 bis 2015 im Vergleich zu den Planzahlen aus 2007 deutlich gesenkt. STMicroelectronics litten Börsianern zufolge darunter, dass der weltgrösste US-Chiphersteller Intel seine Umsatzprognose für das dritte Quartal senkte. Sie verloren am Ende des Pariser Leitindex 3,86 Prozent auf 5,361 Euro.
In London hielten die Aktien der Ölgesellschaft Tullow Oil die rote Laterne und büssten 3,81 Prozent auf 1.204,73 Pence ein. Sie litten darunter, dass eine Bohrlizenz in Uganda abgelaufen war und es wohl versäumt wurde, diese Lizenz zu verlängern. In der Schweiz zogen die Aktien von Novartis um 1,91 Prozent auf 53,30 Franken an. Der Schweizer Pharmakonzern erhielt Zulassungen für sein Blutdruckmittel Tekamlo in den USA und für das Leukämie-Medikament Tasigna in der Schweiz.
Die spanische Fluggesellschaft Iberia meldete für das zweite Quartal zwar die Rückkehr in die schwarzen Zahlen, doch die Aktie zählte im Ibex-35-Index zu den wenigen Verlierern. Sie sank um 0,27 Prozent auf 2,564 Euro./ck/wiz

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