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FRANKFURT (awp international) ? Nach den jüngsten Kursgewinnen haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag Kasse gemacht und den Dax ins Minus gezogen. Der deutsche Leitindex verlor bis zum Nachmittag 0,34 Prozent auf 7.296,06 Punkte, nachdem er am Vortag zwischenzeitlich bei 7.350 Punkten noch den höchsten Stand seit Januar 2008 markiert hatte. Für den MDax ging es am Donnerstag um 0,82 Prozent auf 10.439,32 Punkte nach unten, und der TecDax verlor 1,11 Prozent auf 889,37 Punkte.
"Das ist eine Konsolidierung auf hohem Niveau", sagte Analyst Marco Günther von der Hamburger Sparkasse. Insgesamt sei der Markt aber nach wie vor in einer sehr stabilen Verfassung. Auch Händler Stephan de Schutter von der Alpha Wertpapierhandels GmbH sprach von Gewinnmitnahmen. Dass sich das Minus in Grenzen hielt, lag unter anderem an positiven Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Hier war die Zahl der wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet zurückgegangen.
DEUTSCHE BÖRSE SCHNELLEN NACH FUSIONSGESPRÄCHEN IN DIE HÖHE
Im Fokus war weiter die Deutsche Börse , nachdem der Börsenbetreiber am Vortag bestätigt hatte, mit dem Konkurrenten NYSE Euronext in "fortgeschrittenen Gesprächen" über einen möglichen Zusammenschluss zu sein. Die Aktien der Deutschen Börse sprangen um 5,48 Prozent auf 60,60 Euro an. Zahlreiche Analysten lobten die Fusionspläne. Ein Zusammenschluss wäre strategisch sinnvoll, meinte etwa der UBS-Experte Arnaud Giblat. Dadurch würde sich die Marktstellung im ausserbörslichen Handel verbessern.
Deutlich im Plus lagen auch die Papiere von HeidelbergCement . Sie verteuerten sich nach Zahlen um 2,28 Prozent auf 49,535 Euro. Der Baustoffkonzern hatte im Schlussquartal 2010 dank einer deutlichen Erholung in Nordamerika und Europa einen Ergebnissprung verbuchen können. Zudem erwartet das Unternehmen in diesem Jahr ein anhaltend starkes Wachstum in Asien - vor allem in China, Indonesien und Indien.
RESULTATE DER CREDIT SUISSE LASTEN AUF BANKENWERTEN
Bankentitel wurden von schwachen Zahlen der Credit Suisse belastet. Der Reingewinn der Schweizer Grossbank war im vergangenen Jahr insgesamt um rund ein Viertel auf 5,1 Milliarden Franken gesunken. Die Aktien der Deutschen Bank verloren daraufhin 1,83 Prozent auf 49,975 Euro, die der Commerzbank 1,55 Prozent auf 5,770 Euro. An das Ende des Dax rutschten die Papiere der Lufthansa mit minus 2,92 Prozent auf 15,435 Euro. Börsianer begründeten das mit einer Gewinnwarnung des französischen Konkurrenten Air France-KLM vom Vorabend.
Im MDax setzten sich die Anteilsscheine von Gerresheimer nach Zahlen mit plus 4,25 Prozent auf 31,150 Euro an die Spitze. Der Hersteller von Spezialverpackungen hatte 2010 einen Rekordgewinn eingefahren und will wieder eine Dividende ausschütten. Weniger enthusiastisch wurden die Resultate des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum aufgenommen. Analyst Martin Possienke von der Frankfurter Investmentbank Equinet sprach von einer enttäuschenden Gewinnentwicklung. Die Papiere lagen kaum verändert mit plus 0,09 Prozent bei 16,930 Euro. Fraport-Titel rutschten trotz starker Verkehrszahlen vom Januar um 1,81 Prozent auf 53,020 Euro ab. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen.
DIALOG NACH ENDGÜLTIGEN ZAHLEN AM TECDAX-ENDE
Schwächster TecDax-Wert waren mit minus 6,42 Prozent auf 15,150 Euro die Papiere des Schaltkreis-Herstellers Dialog Semiconductor nach endgültigen Zahlen. Sowohl das operative Ergebnis als auch der Gewinn je Aktie hätten unter den Marktschätzungen gelegen, kritisierte ein Marktteilnehmer./chs/gl

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