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FRANKFURT (awp international) - Gestiegene Zuversicht der Anleger hat den Dax am Mittwoch wieder auf das Niveau vor der Erdbeben-Katastrophe in Japan getrieben. Der Leitindex übersprang die Marke von 7.000 Punkten und stieg um 1,45 Prozent auf 7.035,19 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte lag mit 1,05 Prozent im Plus bei 10.327,08 Punkten und auch der TecDax gewann 0,64 Prozent auf 921,50 Punkte.
"Aus Japan und aus Libyen sind keine neuen Schreckensmeldungen gekommen", sagte Marktstratege Christian Schmidt von der Helaba. Vielmehr hat sich nach Einschätzung des Energiekonzerns Tepco die Lage in allen sechs Reaktoren im havarierten Atomkraftwerk Fukushima verbessert. Dementsprechend hätten auch die deutlichen Kursgewinne an der Tokioter Börse die Anleger beruhigt, sagte der Experte. Die steigende Risikoneigung der Anleger habe ebenfalls zu der freundlichen Stimmung am Markt beigetragen. Besonderes Augenmerk dürfte Börsianern zufolge ferner am Nachmittag der ADP-Arbeitsmarktbericht erhalten. Er gilt als wichtiger Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
MAN NACH POSITIVER STUDIE SEHR FEST
Im Dax kletterten die Papiere von MAN um 3,20 Prozent auf 87,46 Euro und setzen sich damit an die Indexspitze. Analyst Nico Dil von JPMorgan erhöhte seine Gewinnschätzungen für 2011 sowie 2012 und sieht das Nutzfahrzeuggeschäft als grösste Triebfeder.
Die Vorzugsaktien von Hugo Boss zählten im MDax zu den Favoriten. Sie bauten ihre jüngsten Gewinne aus und stiegen mit einem Plus von 2,66 Prozent auf 59,40 Euro auf ein Rekordhoch. Das Management des Modekonzerns machte laut Analyst Andreas Inderst von Exane BNP auf einer Analystenkonferenz einen zuversichtlichen Eindruck. Er verwies auf eine eine deutlich angehobene Dividende, einen erhöhten Ausblick für 2011 und sehr gute Wachstumsaussichten.
PRAKTIKER LEICHT IM MINUS, STADA MODERAT IM PLUS
Ansonsten meldeten sich noch einige Unternehmen mit endgültigen Geschäftszahlen für 2010 und Aussagen zum laufenden Jahr zu Wort. Die Baumarktkette Praktiker etwa rutschte im abgelaufenen Jahr tiefer in die roten Zahlen, will die Dividende in Höhe von 0,10 Euro aber stabil halten. Unter dem Strich fielen die Titel um 0,16 Prozent auf 8,476 Euro. Nach seiner Bilanzvorlage legten die Papiere des Generikaherstellers Stada um 0,45 Prozent zu.
Mit einem Aufschlag von 1,34 Prozent auf 8,867 Euro nahmen die Aktien von Kontron einen der Spitzenplätze im TecDax ein. Der Minicomputer-Hersteller startete gut ins neue Jahr und erhöhte sein Umsatzziel für das Gesamtjahr leicht. Die Aktien von SMA Solar aber gaben um 1,05 Prozent auf 84,12 Euro nach. "Der Solartechnikhersteller hat auf der Analystenkonferenz einen ganz schwachen Ausblick für das erste Quartal abgegeben", sagte ein Börsianer. Die Süss-Microtec-Titel fielen nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen um 2,23 Prozent auf 11,635 Euro.
NORDEX NACH NEGATIVER STUDIE SEHR SCHWACH
Die Papiere von Roth & Rau gaben weiter nach und sanken um 1,86 Prozent auf 16,64 Euro. Der auf die Solarbranche spezialisierte Anlagenbauer verschiebt die Veröffentlichung seines Geschäftsberichts sowie die Bilanzpresse- und die Analystenkonferenz auf den 8. April. Als Grund gab das Unternehmen Verzögerungen beim Jahresabschluss an. Ursprünglich sollte der Geschäftsbericht am 31. März vorgelegt werden. Nach einer skeptischen Studie der Commerzbank fielen die Titel des Windkraftanlagen-Herstellers Nordex um 4,36 Prozent auf 8,55 Euro./la/rum

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