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FRANKFURT (awp international) - Dank positiver Nachrichten aus der Autobranche hat der Dax am Dienstag seinen Rekordkurs der vergangenen Wochen fortgesetzt. Einen deutlichen Dämpfer erhielt der Leitindex Börsianern zufolge jedoch durch die Nachricht, dass die chinesische Notenbank zum zweiten Mal innerhalb eines guten Monats ihren Leitzins angehoben hat. Der Dax büsste entsprechend am frühen Nachmittag einen Grossteil seiner im Tagesverlauf erzielten Gewinne ein und legte zuletzt nur noch um 0,19 Prozent auf 7.297,22 Punkte zu. Zwischenzeitlich hatte er zum ersten Mal seit gut drei Jahren wieder die Marke von 7.300 Punkten zurückerobert. Der MDax mittelgrosser Werte legte indes um 0,36 Prozent zu auf 10.481,76 Punkte. Für den TecDax hingegen ging es um 0,47 Prozent auf 901,73 Punkte nach unten.
"Die Autobauer kommen beim Abarbeiten ihrer Aufträge kaum hinterher", sagte Marktstratege Frank Geilfuss vom Berliner Bankhaus Löbbecke. Auch in den kommenden Monaten erwarten die drei deutschen Hersteller BMW, Audi und Daimler weiter kräftige Zuwächse und knüpfen damit nahtlos an die Erfolge des vergangenen Jahres an. Dabei profitieren die Konzerne nicht nur von den boomenden Märkten in China, auch in Europa und auf dem wichtigen Heimatmarkt in Deutschland legte der Absatz wieder zu.
AUTOWERTE PROFITIEREN VON ABSATZZAHLEN UND TOYOTA
Autowerte zählten dementsprechend zu den klaren Favoriten im Dax. Die Daimler-Aktien verteuerten sich um 2,80 Prozent auf 55,12 Euro und die BMW-Papiere zogen um 3,99 Prozent auf 61,20 Euro an. Der Münchener Autobauer erzielte zum Jahresauftakt ein kräftiges Verkaufsplus und die Ingolstädter VW-Tochter Audi meldete ebenfalls einen Rekordabsatz. Vorzugsaktien von Volkswagen verbuchten nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für sechs westdeutschen Werke und die Finanzsparte ein Plus von 2,73 Prozent auf 122,25 Euro. Die angehobene Gewinnprognose von Toyota nannten Börsianer als weiteren Impulsgeber.
Angesichts der laufenden Berichtssaison in Europa rückten im Leitindex auch Finanzwerte wie Deutsche Bank und Commerzbank in den Blick. Die Schweizer Grossbank UBS, die zu den grössten Verlierern der Finanzkrise gehört hatte, hatte 2010 zum ersten Mal seit drei Jahren wieder Geld verdient. Die Papiere der Commerzbank rückten daraufhin um 0,75 Prozent auf 5,894 Euro vor. Da die Deutsche Bank bereits Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt hatte, gaben die Aktien des hiesigen Branchenprimus dagegen um leichte 0,18 Prozent auf 46,735 Euro ab.
STAHLWERTE DANK ARCELORMITTAL-ZAHLEN IM PLUS
Einige Stahlwerte legten überdurchschnittlich zu. Die Branchentitel reagierten positiv auf die unerwartet gute Prognose von ArcelorMittal für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im ersten Quartal, meinte ein Händler. Im MDax zählten die Papiere von Salzgitter sowie Klöckner & Co (KlöCo) zu den Favoriten. Sie stiegen um 3,61 Prozent auf 65,48 Euro respektive um 1,98 Prozent auf 24,965 Euro.
Darüber hinaus nahmen Anleger die neuesten Quartalszahlen deutscher Unternehmen unter die Lupe. Der im MDax notierte Kranbauer Demag Cranes hatte nach einem stärker als erwartet ausgefallenen Auftragsschub zum Geschäftsjahresbeginn seinen Ausblick bekräftigt. Die Titel verteuerten sich um 1,94 Prozent auf 37,65 Euro. Der Technologiekonzern Jenoptik hatte das Jahr 2010 wieder mit einem Gewinn beendet. Die Titel konnten sich jedoch nicht in der Gewinnzone halten und fielen um 1,27 Prozent auf 5,904 Euro.
RIB SOFTWARE NOTIEREN UNTER DEM PLATZIERUNGSPREIS
Aufmerksam verfolgten die Anleger auch das Börsendebüt von RIB Software im Frankfurter Prime Standard. Die Titel konnten ihre anfänglichen Kursgewinnen nicht halten und notierten zuletzt bei 9,00 Euro. Damit lagen sie unter dem Platzierungspreis von 9,25 Euro. Mehrere Börsianer sagten, dass sie die Aktien des Softwareherstellers derzeit für teuer hielten./la/chs
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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