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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Montag negativen Vorgaben aus den USA und der Abstufung der Bonitätsnote Irlands durch die Ratingagentur Moody's getrotzt. Für den deutschen Leitindex ging es um 0,29 Prozent hoch auf 6.059,71 Punkte. Der MDax notierte mit 0,20 Prozent im Plus bei 8.152,93 Punkten, der TecDax gewann 0,02 Prozent auf 775,13 Punkte.
"Die Weltkonjunktur bleibt absolut stabil", sagte Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, mit Blick auf jüngste Daten. Das sorge für eine einigermassen freundliche Stimmung an den Märkten. Eine gewisse Reserviertheit gebe es aber wegen der enttäuschenden Daten zum US-Konsumklima vom vergangenen Freitag. Zugpferde für die Entwicklung der globalen Wirtschaft seien aber mittlerweile ohnehin die Schwellenländer. "Die USA bleiben der letzte Waggon im internationalen Konjunkturzug." An der Wall Street hatte der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) am Freitag sehr schwach geschlossen. Zudem hatte die Agentur Moody's am Morgen das Rating für irische Staatsanleihen von"Aa1" um eine Note auf "Aa2" gesenkt. Im Tagesverlauf steht einmal mehr die US-Berichtssaison im Blick. Auf der Agenda sind die Zahlen des Flugzeugbauers Boeing sowie nach US-Handelsschluss die von IBM . Zudem könnten noch Daten zum US-Immobilienmarkt die Märkte bewegen.
THYSSENKRUPP PROFITIERT VON CHEUVREUX-HOCHSTUFUNG
Spitzenreiter im Dax waren die Aktien von ThyssenKrupp mit einem Plus von 1,72 Prozent auf 21,895 Euro. Sie profitierten davon, dass Cheuvreux seine Bewertung der Papiere von "Underperform" auf "Outperform" und das Kursziel von 20,50 auf 26,00 Euro angehoben hatte.
Erneut angefachte Spekulationen über eine Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank bewegten die Titel der beiden Geldhäuser. Während die Papiere der Deutschen Bank um 0,24 Prozent auf 47,550 Euro sanken, stiegen die Postbank-Aktien im MDax um 0,58 Prozent auf 23,445 Euro. Nach einem Bericht des "Euro am Sonntag" könnte sich die geplante Übernahme der Postbank durch den deutschen Branchenprimus Ende des Monats konkretisieren.
SIEMENS NACH PHILIPS-ZAHLEN IM MINUS
Siemens-Aktien verloren nach Zahlen des Konkurrenten Philips 0,74 Prozent auf 73,68 Euro. Der niederländische Elektronikkonzern hatte zwar im zweiten Quartal von der Belebung der weltweiten Wirtschaft profitiert, rechnet allerdings im zweiten Halbjahr mit einem sich abschwächenden Wachstum.
Unter den schwächsten Dax-Werten waren die Vorzüge von Volkswagen (VW) , die 1,99 Prozent auf 74,49 Euro verloren. Der "Spiegel" berichtet, dass auf den Autobauer im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme durch Porsche eine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe zukommt.
HEIDELBERGER DRUCK NACH ZAHLEN IM MDAX VORN
Klarer Spitzenreiter im MDax waren die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen . Sie verteuerten sich um 5,29 Prozent auf 7,684 Euro, nachdem das Unternehmen am Freitagabend überraschend Zahlen zum ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) vorgelegt hatte. Der Umsatz hatte über den Erwartungen gelegen und auch der Auftragseingang deutlich zugelegt. Mit einem Aufschlag von 2,04 Prozent auf 20,775 Euro entwickelten sich zudem Papiere von Leoni stark. Ihnen kam ein positiver Analystenkommentar von der WestLB zugute.
Im TecDax gewannen Manz 2,16 Prozent auf 49,65 Euro. Das Unternehmen hat einen Kooperationsvertrag mit Würth Solar abgeschlossen. Dadurch will Manz künftig integrierte Produktionslösungen für CIGS-Solarmodule anbieten und rechnet in der Folge von 2011 an mit erheblichen Umsatz- und Ertragszuwächsen./chs/ck

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